Feralia & Lupercalia 13.02.

Fruchtbarkeitsfeiern

Die Feralienfeiern, die am 13. Februar begannen, zählen zu den Frauenfesten der dianischen Tradition, standen unter dem Motto der Reinigung und waren Teil der "Parentalien" - der Verehrungszeremonien für Eltern und Ahnen.

In dieser Zeit gab es keine üppigen Festmähler, sogar Hochzeiten wurden während dieser Zeit verboten, die Regierenden erschienen in der Öffentlichkeit ohne ihre Insignien und die Tempel wurden geschlossen. Während der Feralien gedachte man seiner Vorfahren und versuchte die Geister der Toten zu beschwichtigen und ihnen gutes zu tun.

Auch während der Luperkalien spielten die Geister der Toten eine wichtige Rolle, obwohl dieses besondere Fest neben der Reinigung auch der Fruchtbarkeit geweiht war. So war es üblich, Frauen mit Streifen aus Ziegenhaut (Februa) zu schlagen, um auf diese Weise glückliche Geister einzuladen, sich in den Frauen zu reinkarnieren. Da die Geister der Verstorbenen stets anwesend waren, mochten die Menschen sie nicht nur anrufen, sondern wollten sie auch dazu bewegen, durch den Zyklus der Wiedergeburt zur Erde zurückzukehren. Die Februa diente einem zweifachen Zweck: der Reinigung und der Anregung der Fruchtbarkeit, dem durch die Beschwichtigung der Geister Ausdruck verliehen wurde.

 

Quelle: Frau Moh/ Alexandra