Gartengeräte

Spaten und Grabgabel
Sowohl Spaten als auch Grabgabel dürfen in keinem Garten fehlen. Wozu man einen Spaten braucht, muss ich wohl nicht erklären Bei der Grabgabel sieht das schon wieder ein wenig anders aus. Ich dachte anfangs auch, eine Grabgabel brauche ich nicht, da ich keine Kartoffeln im Garten anpflanze. Dabei ist sie sehr nützlich beim Umpflanzen oder generell beim Entfernen von Pflanzen (gerade bei größeren). Beim Kauf von Spaten und Grabgabel sollte man auf folgendes achten (ich zitiere dazu mal aus einem Buch, das mein persönlicher Begleiter durch das ganze Jahr ist, mit dem Titel: "Gartenfreude rund ums Jahr" von Hans Martin Schmidt. "Spaten und Grabgabel stellt man neben sich auf den Boden; greift man mit waagerechtem Unterarm exakt zum Griff, hat der Stiel die passende Länge." Es gibt dabei T-, D- und Kugelgriffe, was sich aber nicht auf die Funktion auswirkt. Welcher Griff der bessere ist, sollte jeder persönlich für sich testen. Er muss schließlich damit arbeiten. Anmerkung: So genannte Biogärten werden nicht umgegraben. (Merin)

Schubkarre
Eine Schubkarre ist ein sehr wichtiges Transportmittel im Garten, egal wie groß er ist . Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen...Einmal mit einem Reifen und dann mit 2 Reifen, wobei die Schubkarre mit einem Reifen wendiger ist. Der Nachteil liegt in der Gewichtsverteilung, da die Last auf den Griffen liegt. Aber auch hier gilt...jeder so, wie er es mag.

Rechen und Hacke
Rechen und Hacke gehören ebenfalls mit zu den wichtigsten Gartengeräten. Sie sind unerlässlich für die Bodenbearbeitung. Beide sollten einen ausreichend langen Stiel haben, um nicht in gebückter Haltung arbeiten zu müssen. Nützlich ist es, einen breiten und einen schmalen Rechen (Harke) zu benutzen. Mit dem breiten Rechen bearbeitet man am besten großflächige, unbestellte Beete, mit dem schmalen arbeitet man am günstigsten auf kleinen bzw. weniger zugänglichen Flächen.

Fächerbesen
Den Fächerbesen kennen viele unter der Bezeichnung Laubrechen oder Laubbesen. In einem Garten mit Rasen darf er auf keinen Fall fehlen. Krail
Der Krail ähnelt mit seinen 3-4 Zinken einer umgebogenen Grabgabel und ist eigentlich ideal für die Bodenlockerung, bevor man Beete neu bepflanzt oder man neue Saat ausbringt.

Kultivator
Der Kultivator wird u.a. auch als Krümmer angeboten. Der 10 bis 15 cm breite Kultivator hat 3 feststehende Scharen. Die Enden der Zinken sind als schmale "Gänsefüßchen" ausgebildet. Er ist ideal zur Oberflächenlockerung der Beete (beispielsweise, wenn nach dem Regen die Beete abgetrocknet sind).

Grubber
Der Grubber sieht dem Kultivator sehr ähnlich, ist ca. 10 cm breit und eignet sich mit seinen 3 Zinken am besten für schwere Böden (Lehm u.ä.). Ihn gibt es auch als sogenannten Handgrubber, mit dem man hervorragend zwischen niedrigen Pflanzen oder auch in kleinen Beeten arbeiten kann. Für schwere Böden halte ich ihn persönlich sogar für unverzichtbar. Es gibt nichts besseres, um einen schweren Boden (wir haben hier Lehmboden) aufzubrechen, zu bearbeiten und aufzubereiten.

Gartenschere und Gartenmesser
Die Gartenschere ist eines der wichtigsten Gartengeräte. Die große Variante der Gartenschere ist die Astschere, die unerlässlich für den Baumschnitt, egal ob Obstbaum oder Ziergehölz, ist. Das Gartenmesser wird eher weniger genutzt, kann aber ebenfalls hilfreich sein. Beim Kauf einer Gartenschere oder eines Gartenmessers sollte man darauf achten, dass sich das Gerät leicht zum Reinigen und Schleifen der Klingen zerlegen lässt.