Dünger

1. Stickstoff ist der Motor des Wachstums. Mineralischen Stickstoff immer in kleinen Gaben oder in Form von Langzeitdüngern oder als organisches Düngemittel verabreichen.

2. Phosphor ist der Motor für Blütenbildung und Wurzelwachstum. Phosphor wird im Boden kaum verlagert und nicht ausgewaschen. Wärme fördert die Aufnahme durch die Pflanzenwurzeln.

3. Kalium sorgt für straffe Zellstrukturen und erhöht die Resistenz gegenüber Wärme- und Kälteschäden. Eine Abschlussdüngung sollte kaliumbetont sein.

4. Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil zur Farbgebung in den Blättern und Nadeln.

5. Kalk und ph-Wert des Bodens entscheidet über den Wachstumserfolg. Kalk vermindert den Säuregehalt des Bodens und hebt den ph-Wert an. Rhododendron und andere Moorbeetpflanzen benötigen sehr wenig Kalk.

6. Kompost und Gründünger ist wichtig zur Erhöhung des Humusgehaltes im Boden und zur Förderung des Bodenlebens. Kompost liefert neben Stickstoff auch andere Nährstoffe.

7. Dauerdünger setzen über einen längeren definierten Zeitraum Nährstoffe frei. Sie schützen vor Auswaschung der Nährstoffe und ersparen das häufige Nachdüngen.

8. Spurennährstoffe sind qualitativ für das Wohlergehen der Pflanzen genau so wichtig wie die Hauptnährstoffe. In der Nährstoffversorgung sind Kupfer und Eisen besonders wichtig. Kupfer fördert die Winterfestigkeit von Stauden und anderen Kulturen. Eisen sorgt für eine gute Ausfärbung der Blätter und eine erhöhte Assimilation.