Kompost

Für die Pflanzenpflege und -zucht, ist nichts so wertvoll, wie die Verwendung von eigenem Humus. Dies kann man natürlich nur in Betracht ziehen, wenn man einen eigenen Garten hat.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten von Kompostern zu kaufen, vom Holzsilo bis hin zum Kunststoff-Behälter ist alles zu finden.
Man muss selbst entscheiden, ob man lieber eine offene (und leider stinkende) oder eine geschlossene Form verwenden möchte. Letzteres ist sicherlich besser für kleinere Gärten geeignet.
Wenn man sich entschlossen hat, selbst zu komposten, so braucht man ein wenig Geduld. Die organischen Abfälle aus Garten und Küche brauchen ein bis zwei Jahre, bis sie sich in Humus verwandeln.

Es gibt ein paar kleine Regeln, die einem beim Komposten helfen:
1. alle organischen Abfälle müssen, bevor sie auf den Kompost kommen, zerkleinert, und am besten vermengt werden, d.h. Gartenabfall und Küchenabfall am besten Schichtweise aufwerfen.
2. die Abfälle brauchen viel Luft, damit der Sauerstoff zirkulieren kann. Tut er dies nicht, so schimmelt das Ganze. Also nichts zusammendrücken!
3. die Feuchtigkeit sollte ausgewogen sein, denn auch wenn der Kompost zu nass ist, schimmelt's. In regnerischen Tagen also besser mit einer Plane abdecken.
4. die Abfälle mindestens 50 - 100 cm aufschichten, damit sich genügend Wärme entwickeln kann. Sonst verrottet der Kompost nicht gleichmäßig.
5. kein Fleisch - egal ob zubereitet oder nicht - in den Kompost werfen! Das lockt Ratten an.

Quellen: u.a. Kräuter, M-L Kreuter, blv; meine Mama