Muskat

Lat. Myristica fragrans

Beschreibung
Es handelt sich um einen immergrünen Baum von 5 bis 18 m Höhe, der Stamm und die Zweige sind glatt, die Rinde ist grünlich-grau bis olivfarben. Die Blätter sind elliptisch geformt, oberseits dunkelgrün, untere Seite heller. Die Blüten sind zweihäusig und kurz gestielt, Blütezeit: März bis Juli. Auf Plantagen werden zumeist weibliche Bäume kultiviert. Die ockergelben Steinfrüchte wachsen beerenartig, sind 8 bis 10 cm lang, der Durchmesser beträgt etwa 5 cm. Die Samen sind einzeln länglich, rundlich und von einem rötlichen, fleischigen Samenmantel umgeben. Der Samen, wie auch der Samenmantel, wird sowohl als Gewürz wie auch als Droge verwendet. In der Umgangssprache bezeichnet man den Samen als Muskatnuss oder Muskat und den Samenmantel als Muskatblüte oder Macis.

verwendete Pflanzenteile:
Nuss

Wirkung: Nicht überdosieren!
adstringierend
anregend
antibakteriell
beruhigend
krampflösend

Anwendung:
Blähungen
Magenschwäche
Magenkrämpfe
Durchfall
Leberschwäche
Gallenschwäche
Kater
Rheuma
Gicht
Herzschwäche
Gedächtnisschwäche
Schlaflosigkeit
Menstruations fördernd
Ekzeme
Flechten
Herpes

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Myristicin, Safrol, Elemicin, Harz, fettes Öl, Lignane, Lycopen, Terpen, Pinen, Eugenol,

Vergiftungserscheinungen
Vergiftungserscheinungen können bei einem Erwachsenen Menschen bereits dann auftreten, wenn er 4 g Muskatnuss zu sich genommen hat.
Kopfschmerzen, Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen, Rauschzustände mit Halluzinationen. 
Bei Kleinkindern kann bereits der Verzehr einer einzigen Muskatnuss zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen.
Für Schwangere ist die Muskatnuss nicht geeignet, weil sie menstruationsfördernd wirkt.

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.