Bärlauch

Lat. Allium ursinum

Beschreibung:
Bärlauch ist im Frühjahr für den Knoblauchgeruch der Laubwälder in niedrigen Lagen verantwortlich. Er bildet dort ganze Bestände die sich nach der Blütezeit aber vollständig einziehen. Die ausdauernden Pflanzen überwintern im Zwiebelstadium und schießen im nächsten Jahr aus dem Boden.
Die Wuchshöhe beträgt ca. 10-50cm, die Blätter stehen meist zu zweien am Grunde des Stiels, sind zur Blütezeit lang gestielt wobei die glänzende Seite nach oben schaut(bei den sehr ähnlichen Maiglöckchenblättern ist es umgekehrt). Die Blätter riechen beim Zerdrücken knoblauchartig. Die weißen Blüten stehen ausschließlich am Stielende in Form einer Scheindolde.

Anwendung:
Verwendet werden die Blätter und die Zwiebeln.
innerlich: krampflösend

Nebenwirkungen:
in angegebener Dosis unbekannt, nicht verwechseln mit den giftigen Herbstzeitlosen und Maiglöckchen.

Zubereitungen:
Gepresster Saft aus Zwiebeln und Blätter.

Die Blätter sind frisch ein hervorragendes Kochgewürz!
Feines Knoblauch-Aroma

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de