Bilsenkraut (schwarzes)

Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Lat. Hyoscyamus niger

Beschreibung:
Das Bilsenkraut ist ein- oder zweijährig und wird bis zu 60 cm hoch. Die Blätter sind länglich und eiförmig und haben gezähnte Buchten. Sie sind fein behaart mit wenigen weißen Haaren. Die Blüten sind trichterförmig und weiß mit dunkelroter Maserung. Manchmal fehlt diese Maserung auch, vor allem bei einjährigen Pflanzen. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober Kapseln, die zahlreiche kleine Samen enthalten.

Blütezeit:
Juni bis Oktober

Sammelzeit:
Juni bis Oktober

verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen

weitere Bezeichnungen:
Appolonienkraut, Becherkraut, Hexenkraut, Hühnertot, Rasewurzel, Schlafkraut, Teufelsauge, Zahnwehkraut, Zigeunerkraut

Fundorte:
Am liebsten wächst das Bilsenkraut auf Schutthalden, an Mauern oder Unkrautfluren, also dort, wo der Boden gestört wurde. Der Boden sollte bevorzugt nährstoffreich sein.

Anwendung:

innerlich: narkotisierend, hypothetisch
äußerlich: bei Ohrenschmerzen
beruhigend
blutreinigend
harntreibend
krampflösend
schmerzstillend
Asthma
Kitzelhusten
Fieber
Magenkrämpfe
Durchfall
Seekrankheit
Rheuma
Krämpfe
Nervosität
Schlaflosigkeit
Schmerzen (Einreibung)

Nebenwirkungen:
nur unter ärztlicher Kontrolle

Inhaltsstoffe: Alkaloide, Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine


in der Magie

magische Wirkung:
Hellsehen
Weissagen
Liebeszauber

verwendete Pflanzenteile:
ganze Pflanze

magische Anwendung:
-

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; Anderswelt-Verlag; div.

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