Beifuß

lat. Artemisia vulgaris

Beschreibung :
Wurzel kegelförmig, etwas runzlig, mit vielfältigen, gelblich- weißen langen Fasern, außen braun, innen weiß. Stengel oft dunkelrot, ästig, 0,5 - 1,5 m hoch, Blätter oberhalb grün und kahl, unterhalb weißfilzig, die wurzelständigen mit herzförmigen Zähnen. Eiförmige, fast kuglige Blütenköpfchen mit gelblichen oder rötlichen Blütchen.

Fundorte:
Wegränder, Gebüsch

Blütezeit
Juli - September

gebräuchliche Pflanzenteile:
Wurzel

Sammelzeit:
im Spätherbst

Wirkung und Anwendung:
als Extrakt oder Pulver bei Epilepsie. das Zentralnervensystem anregende Wirkung harn- und schweißtreibend.

Zubereitung:
Wurzelpulver wird vor dem erwarteten Anfall tee- bis esslöffelweise in heißem Malzkaffee oder Schokolade gegeben.


in der Magie:

magische Wirkung:

Schutz auf Reisen Visionen
prophetische Träume

verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock und Blätter

magische Anwendung:
Säckchen

Räuchern:
Beifuß ist eine der ältesten Ritualpflanzen unserer Gegend.
Das Räuchern mit Beifuß geht bis in keltisch-germanische Zeit zurück. Man war der Meinung, dass er böse Geister vertreibt. Zur Sommersonnwende wirft man ihn ins Feuer, um alles Übel loszuwerden.
Da die Pflanze den alten Germanen heilig war, wurde sie in christlicher Zeit als Hexenkraut verteufelt. Heute wird dieses kraftvolle Kraut zum Schutz und zur Förderung der Hellsichtigkeit geräuchert.

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; anderswelt-Verlag div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de

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