Huflattich

lat. Tussilago farfara

andere Bezeichnungen:
Bachblümlein, Berglatschen, Brandlattich, Brustlattich, Fohlenfuss, Hoflörrich, Hufblatt, Labassen, Ladderblätter, Lehmblümel, Loambleamel, Märzblume, Ohmblätter, Rosshuf, Sandblümel, Sommertürl, Teebleaml, Tabakkraut, Zeitrösele

Beschreibung:
Aus dem tiefgehenden Wurzelstock erscheinen im März einfache beschuppte, weißlich-wollige, einköpfige, bis 10 cm hohe Blütenstiele, welche leuchtendgelbe Köpfchen tragen. Randblüten zungenförmig, zahlreich, Scheibenblüten röhrenförmig. Nach dem Blühen erscheinen grundständige, herzförmige, grobgesägte, oft sehr kleine Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind. Blätter geruchlos von etwas schleimigen Geschmack.

Fundorte:
Böschungen, Äcker, Brachland mit sandig, lehmigen Böden

Blütezeit:
März - Mai

gebräuchliche Pflanzenteile:
Blüten und junge Blätter

Sammelzeit:
März bis Juni

Wirkung und Anwendung:
adstringierend
anregend
antibakteriell
blutstillend
entzündungshemmend
erweichend
schleimlösend
schweisstreibend
tonisierend
Asthma
Husten
Bronchitis
Reizhusten
Raucherhusten
Brustfellentzündung
Fieber
Erkältung
Heiserkeit
Kehlkopfentzündung
Augenentzündung
Ohrenentzündung
Frühjahrsmüdigkeit
Stoffwechsel anregend
Appetitlosigkeit
Magen- Darmkatarrh
Gastritis
Darmentzündung
Verstopfung
Durchfall
Nervenschmerzen
Nervensystem stärkend
Entzündete Wunden
Schlecht heilende Wunden
Unterschenkelgeschwür
Venenentzündung
Pickel
Furunkel
Ekzeme
Gesichtsrose
Leichte Brandwunden

Inhaltsstoffe: Schleim, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperin, Inulin, Mineralstoffe, Pyrrolizidinalkaloide, Salpeter, Saponine, Tannine, Taraxasterol, Violaxanthin, Zink


Wichtig!
Er sollte jedoch nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern angewendet werden.

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de