Johanniskraut

lat. Hypericum perforatum

Beschreibung
Stengel zweikantig, fest, Blätter länglich-eiförmig, stumpf, dicht punktiert, die der Äste schmäler, Kelchblätter lanzettig zugespitzt, Blätter der Blumenkrone goldgelb, oft mit schwarzen Drüsen. 5 Kronenblätter, zahlreiche Staubgefäße in Büscheln. Gesamthöhe bis 0,5 m. Geruch balsamisch-harzig, Geschmack bitterlich.

Fundorte:
Weg- und Waldränder, Wiesen

Blütezeit:
Juni - September

gebräuchliche Pflanzenteile:
Blüten und junge Blätter

Sammelzeit:
Mai - Juni, während der Blüte

Wirkung und Anwendung
Johanniskraut findet Verwendung bei leichten depressiven Störungen, Angst und nervöser Unruhe sowie gegen Bettnässen kleiner Kinder.
Sonnenbrand
Rückenschmerzen
Bauchkrämpfe
Menstruationsbeschwerden
rheumatische Schmerzen
Krampfadern
Hämorrhoiden
Muskelzerrungen

Inhaltsstoffe:
Blüten: Carotin, Rutin, Hypericin, Gerbstoffe, ätherisches Öl.
Blätter: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide, Hyperflorin

Verwendung in der Kosmetik:
Gutes und mildes Hautpflegemittel. Gegen rissige und trockene Haut, regenerierend. Johanniskrautöl als Gesichtsöl (in Weizenkeimöl oder Mandelöl angesetzt)

Wissenswertes:
Heilt auch Wunden und Geschwüre von Tieren. Galt als heilige und vor bösen Mächten schützende Pflanze. Räuchern mit Johanniskraut sollte Gewitter vertreiben.


in der Magie

magische Wirkung:
Schutz
Kraft
Mut
Glück für Liebesomen

verwendete Pflanzenteile:
Blätter
blühende Spross-spitzen

magische Anwendung:
Tee
Zweig
Bettunterlage
Räucherung

 

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; Anderswelt-Verlag div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de