Spitzwegerich

lat. Plantago lanceolata

andere Namen:
Heilwegerich, Heilblärer, Heufressa, Hundsrippen, Lägenblatt, Lämmerzunge, Lügenblatt, Lungenblattl, Rippenkraut, Rossrippen, Schafzunge, Schlangenzunge, Siebenrippen, Spiesskraut, Spitzfederich, Spitz-Wegeblatt, Wagentranenblatt, Wegbreite, Wegreich, Wegtritt

Beschreibung:
Die Blätter liegen rosettenförmig und nach der Blüte ausgerichtet am Boden, sind lang-lanzettig, weichhaarig, ungestielt, Blattstiele eckig.
Die Blütchen stehen dicht in kurzen, kahlen Ähren, Blumenkrone röhrenförmig, häutig, unbedeutend, Staubfäden weiß mit herzförmigen Staubbeuteln.

Fundorte:
Wegränder, Brachland, Wiesen

Blütezeit:
Juni - September

gebräuchliche Pflanzenteile:
ganze Pflanze

Sammelzeit:
Blätter: Mai - August,
Wurzeln: Ende August bis Oktober

Wirkung:
antibakteriell
adstringierend
blutreinigend
blutstillend
entzündungshemmend
harntreibend
schleimlösend

Anwendung:
Afterjucken
Appetitlosigkeit
Asthma
Augenentzündungen
Blasenschwäche
Bronchitis
Darmschleimhautentzündung
Durchfall
Ekzeme
Erkältung
Fettsucht
Furunkel
Hämorrhoiden
Halsentzündung
Halsschmerzen
Hautabschürfungen
Insektenstiche
Katarrhe der oberen Luftwege
Keuchusten
Leberschwäche
Magenschleimhautentzündung
Ödeme (Wassersucht)
Quetschungen
Soor (Candida)
Verstopfung
blutende Wunden
leichte Verbrennungen

Aussaat
auf nährstoffreichen Böden

Bemerkungen:
Die Anwendung ist besonders bei Kindern zu empfehlen, es gibt z.B. einen Sirup mit Spitzwegerich.
Wegen des Gerbstoffgehaltes wirkt es appetitanregend.

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Glykoside, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C, antibiotische Stoffe, ätherisches Öl, Lab-Enzym 

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de