Tausendgüldenkraut

lat. Centaurium erythraea / minus

andere Bezeichnungen:
Echtes Tausendgüldenkraut, Aurinken, Centorelle, Fieberkraut, Laurinkraut, Magenkraut, Muttergotteskraut, Piferkraut, Sanktorikraut

Beschreibung:
Stengel aufrecht, bis 50 cm hoch, viereckig, nach oben gabelförmig.
Blätter sitzend, ganzrandig, gegenüberstehend. oval, dreirippig, am Stengel herablaufend.
Blüten rosa bis rot, manchmal weiß in gabelständigen gebüschelten Doldentrauben.
Kelch fünfeckig, länglich, Krone rosenrot, trichterförmig, fünfteilig. Geschmack scharf-bitter.

Blütezeit:
Juli - August

gebräuchliche Pflanzenteile:
blühendes Kraut (wird importiert)

Sammelzeit:
Juni - Juli

Eigenzucht:
zweijährige Pflanze

Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Phenolcarbonsäuren, Secoiridoidglykoside, Sterole, Triterpene

Wirkung und Anwendung:
appetitanregendes Magenmittel
magenstärkend (ähnlich dem Enzian)
appetitanregend
Appetitlosigkeit
Blähungen
Blutarmut
Erschöpfungszustände
Fieber
Gallensteine
Leber- und Gallenfunktionsschwäche
Magenbeschwerden
Migräne
Sodbrennen
Verdauungsstörungen
Wundheilung

Achtung:
Das Sammeln von Wildpflanzen ist verboten! Steht unter Naturschutz!
Nicht anwenden bei Geschwüren an Darm und Magen.

 

Quelle: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.