Borretsch/ Gurkenkraut

Lat. Borago officinalis

andere Bezeichnungen:
Gurkenkraut, Borgelkraut, Wohlgemitkraut, Liebäuglein, Blauhimmelstern, Beielichrut, Herzblümchen, Augenzier

Beschreibung:
Familie der Raublattgewächse Borretsch wächst in Deutschland als Kulturpflanze. Einjährig, 20 - 50 cm hohe, borstig behaarte Pflanze mit aufrechtem, wenig verzweigtem Stengel Blaue, sternförmige Blüten mit hellem Schuppenring in der Mitte. Die zarten Blätter riechen gewürzhaft mit leichtem Zwiebelanklang, sie schmecken würzig-angenehm mit Gurkenbeigeschmack.

Fundorte: in der Nähe vom Gartenland fast ausschließlich als Gewürzpflanze angebaut

Blütezeit:
Juni bis August

gebräuchliche Pflanzenteile:
Blätter und Blüten

Sammelzeit:
Juni - September

Eigenzucht
Aussaat ab April, sonnig bis halbschattiger Standort, mäßig feucht.

Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Stärke, Mineralstoffe, Schleimpolysacharide, Äther.

Heilwirkung:
innerlich:
Blut reinigend, Harn- u. Schweißtreibend.
äußerlich:
Erfrischt schlecht durchblutete Haut.
Depressionen
Entzündungen der Atemwege
Halserkrankungen
Husten
Hypochondie
nervösem Herzklopfen, Herzstechen
Neurodermitis (Öl aus Samen)
Nieren- und Blasenleiden
Rheuma
Venenerkrankungen

Nebenwirkungen:
Borretsch sollte nur gelegentlich verwendet werden. in größeren Mengen giftig

Zubereitungen:
Blätter und Blüten nur frisch verwenden. Klein gehackt und die Blüten zu Salaten, Kräutersoßen.

Info:
Wegen seines Gehaltes an Spuren von Pyrrolizidinalkaloiden hat das Bundesgesundheitsamt galenische Zubereitungen aus dieser Droge nicht mehr als Heilmittel zugelassen. (bio-gaertner.de)

Kommentar
Borretsch - ein herrliches grünes Kraut aus der Familie der Raublattgewächse. Schaut man sich den Borretsch an, dann sieht man rasch, dass er in dieser Familie gut aufgehoben ist. Doch der Borretsch ist nicht nur raublättrig, er ist auch wohlschmeckend und dazu noch, seit altersher, als Heilpflanze bekannt. Er blüht von Juni bis Oktober und kommt in Europa, sowie in Nordamerika vor.
Und damit der würzige Geschmack nicht nur Salate verfeinert kommen hier ein paar Tipps und magische Geheimnisse, die vielleicht für einige Leser/innen neu sind:


in der Magie

1. Borretsch macht mutig. Sie stehen vor einer Entscheidung, wissen aber, dass diese Ihnen schwer fallen wird? Nun, greifen Sie großzügig zu Borretsch und egal ob ihn Suppe oder Salat, Sie werden merken, dass es Ihnen bald schon viel weniger Probleme bereitet, einen Entschluss zu fassen.

2. Borretsch hilft bei Rheuma. Machen Sie sich einen Aufguss aus Borretschblättern. Heißes, nicht mehr kochendes Wasser über den Borretsch gießen, eine halbe Stunde ziehen lassen und abgießen. Sie können Tücher damit tränken und sie warm oder kalt, wie es Ihnen angenehm ist, um die schmerzende Stelle legen.

3. Borretsch vertreibt den Kummer. Das sagt man so. Und oft ist daran auch etwas Wahres. Probieren Sie es einfach aus. Würzen Sie mit dem gesunden Kraut und warten Sie ab. Und falls die Wirkung ein wenig auf sich warten lässt, lächeln Sie dem Glück doch einfach schon mal beim Kochen entgegen. Sie können aus den Blüten auch einen Auszug machen, der soll gut für das Herz sein. Legen Sie eine gute Handvoll Blüten in 50 ml Alkohol (mindestens 80%), lassen Sie sie dort mindestens zwei Wochen drin liegen, dann gießen Sie die Flüssigkeit durch ein Sieb. Dieser Auszug kann vielfältig genutzt werden. Als Duftwasser auf den Schläfen, ein Tröpfchen in den Tee, oder zum vorsichtigen Einreiben auf die Haut. Die dunklen Wolken werden von Ihrer Seele vertrieben und Sie fühlen sich leicht und unbeschwert.

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; Nachtrabe, Hexengemeinde.de
Bildquelle: pflanzenliebe.de

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