Wermut

lat. Artemisia absinthium

andere Bezeichnungen:
Absinth, Artenheil, Bitterer Beifuß, Eberreis, Grabkraut, Heilbitter, Magenkraut, Wurmkraut

Beschreibung:
Strauch, wird bis zu 1,20 m groß und hat stark verzweigte Äste.
Die Pflanze riecht stark würzig und hat ein Aussehen, das dem Beifuß ziemlich ähnlich ist.
Eine Verwechslung ist allerdings ungefährlich, da die Wirkung der beiden Pflanzen ziemlich ähnlich ist.

Fundorte:
Felshänge, trockene Grasflächen, Wegraine, Bach-und Flußufer, Weinberge, Mauern, Burgruinen, Straßenränder; vielfach angebaut

Blütezeit:
Juli - August

gebräuchliche Pflanzenteile:
oberen zarten Teile der Pflanze

Sammelzeit:
Juli - August, luftig trocknen

Eigenzucht:
Wermut ist anspruchslos, bevorzugt sonnige Plätze.
Vermehrung durch Stockteilung.

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Sesquiterpenlacton-Bittersoffe, Flavonoide, Gerbstoffe.

Heilwirkung:
Allgemeine Schwäche
appetitfördernd
Appetitlosigkeit
Blähungen
Blutergüsse
Gallebeschwerden
Hautausschläge
Magen-Darm-Beschwerden
Rheuma
Regelbeschwerden schmerzhafte
Regelblutung
verdauungsanregend
Verdauungsbeschwerden
Würmer

Wichtig:
Nicht in der Schwangerschaft anwenden!
In zu hohen Dosen können Zubereitungen aus Wermutkraut Vergiftungen mit Erbrechen, starken Durchfällen, Harnverhaltungen, benommenheit und Krämpfen hervorrufen.



Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.