Eiche

Sommereiche: lat. Quercus robur
auch Stiel-Eiche genannt Winterreiche: lat. Quercus petraea
auch Trauben-Eiche genannt

Beschreibung:
Der Baum wird bis zu 50m hoch und besitzt eine starke Pfahlwurzel. Die Rinde ist rautenförmig geschuppt.
Die grünen Blätter sind gefiedert-oval.
Die bis zu 3cm lange Frucht (Eichel) hat eine eiförmige Form und sitzt in einem schuppigen Fruchtbecher.
Eichen können bis zu 2000 Jahre alt werden und einen Umfang von 10 - 15 Metern erreichen.

gebräuchliche Pflanzenteile:
geschälte Rinde junger Triebe vo Bäumen, nicht älter als 20 Jahren)

Inhaltsstoffe:
Bis zu 20 % Gerbstoffe. Der Prozentgehalt nimmt bei der Lagerung ab.

Heilwirkung:
Analfissuren
Augenlidentzündungen
Durchfall
(nässende) Ekzeme
Fußschweiß
Frostbeulen
Geschwüre
Hämorrhoiden
Magen- und Darmschleimhautentzündungen
Zahnfleischbluten und -entzündungen


in der Magie

magische Wirkung:

gegen negative Einflüsse

verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Räuchern:
Eichenrinde wurde bereits bei den Germanen und Kelten als Zusatz zu Räucherwerk gegen negative Einflüsse und Wesenheiten verwendet.
Die Eiche ist ein alter Kultbaum und wurde dem germanischen Gott Donar bzw. Thor geweiht.
Die Kelten nannten ihn Dair woraus das Wort Druide abgeleitet wurde.



Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; Anderswelt-Verlag div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de