Gänseblümchen

Lat. Bellis perennis

Weitere Namen:
Angerbleamerl, Augenblümchen, Gänseliesl, Maiblume, Mairöserl, Mutterblümchen, Massliebchen, Osterblume, Regenblume, Sonnentürchen, Tausendschön

Beschreibung:
Die Gänseblümchen sehen aus wie die Kinder der Margeriten. Sie werden allerdings selten mehr als 10 cm hoch. Abends gehen sie schlafen - sie schließen ihre Blüten. Am Tage dreht sich die Blüte mit der Sonne.
Gänseblümchen schmecken sehr lecker. Du kannst sie jedem Salat beigeben.
Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst verkehrt eiförmige Blätter aus. In Bodennähe wachsen sie als Blattrosette.

Fundorte:
Wächst bevorzugt auf Wiesen.

Blütezeit:
März bis August

Sammelzeit:
April - September

Verwendeter Teil:
Blätter und Blüten
in Tee, Tinktur oder Salbe

Heilwirkung:
blutreinigend
blutstillend
harntreibend
krampfstillend
schmerzstillend
Husten
Erkältungen
Appetitlosigkeit
Verstopfung
Darmentzündung
Gicht
Rheumatismus
Stoffwechsel anregend
Wassersucht
Ödeme
Nierensteine
Blasensteine
Menstruationsbeschwerden
Stockende Menstruation
Weissfluss
Hautkrankheiten
Hautausschläge
Unreine Haut
Wunden

Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleime, Saponine, äth. Öl, Flavonoide, Anthoxanthin

Verwendung in der Küche:
Die Knospen kann man als "falsche Kapern" einlegen, Blüten und Blätter können in Salat verwendet werden

Sonstiges:
Der Name leitet sich von lateinisch "bellus" = schön und "perennis" = ausdauernd ab. Die "schöne Ausdauernde" war eine alte germanische Kultpflanze und u.a. der Göttin Freya geweiht. Sie ist eng mit dem Brauchtum zur Osterzeit verbunden. Wer die ersten drei Blüten des Jahres mit dem Mund pflückt und ißt, bleibt das ganze Jahr von Krankheiten verschont. Wenn man 7 Blüten auf einmal mit seinem Fuß bedecken kann, ist der Frühling da.



Quellen: "Kraut und Unkraut zum kochen und Heilen"; natur-lexikon.com, heilkraeuter.de;
Bildquelle: pflanzenliebe.de