Buche

hier: Rot-Buche

Lat.: Fagus sylvatica

Beschreibung:
30-50 m hoher Laubbaum, dessen Stamm glatt und silbergrau ist.
Die Blätter sind eiförmig mit welligen Rändern, auf der Oberseite glänzend. Eingeschlechtliche Blüten zu vielen, in lang festielten, hängenden, kugeligen Knäulen

Fundorte:
Wälder, Parkanlagen.

Blütezeit:
April - Mai

gebräuchliche Teile:
junge Blätter, Öl aus den Früchten (Bucheckern)

Sammelzeit:
Mai - Juni

Eigenzucht:
Feuchte, nährstoffreiche und tiefgründige Lehmböden sind bevorzugt. Sandige Böden und solche mit Grundwasserschwankungen sind ungeeignet.

Heilwirkung:
antibakteriell, hustenstillend, schleimlösend, Bei Darmbeschwerden, Fieber, Geschwüre, Gicht, Hauterkrankungen, Magensübersäuerung, Rheuma, Wunden, Zahnschmerzen

Inhaltsstoffe:
Blätter: Vitamin C, Flavonoide, organische Säuren, Mineralstoffe
Samen: Öl mit 90 % ungesättigten Fettsäuren, Proteine, Oxalsäure

Achtung!
Magenschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Benommenheit können nach dem Verzehr von Bucheckern vorkommen.
Dies lässt sich vermutlich auf die Oxalsäure zurückführen.
Für Pferde können 300-1.000g Bucheckern tödlich sein
Schweine vertragen sie recht gut. Das Öl ist unproblematisch.

Informatives
Die Blüten werden in der Bachblütentherapie (Beech) verwendet. In Kriegszeiten allgemein bekannt, so gilt das Bucheckernöl heute als Delikatesse, die sehr teuer ist, was mit dem Aufwand zusammenhängt. Ist nicht zum Braten geeignet.


in der Magie
Die Buche symbolisiert Schutz und Sicherheit.
Wer kennt nicht dieses Gefühl der Geborgenheit, wenn man unter der mächtigen Krone einer alten Buche steht. Sie zieht förmlich alle Menschen an, die sich schutzlos ausgeliefert, ängstlich und unsicher fühlen. Wie bei einer Mutter fühlt man sich auch bei ihr geborgen.



Quellen: z. T. Baum- u. Strauchapotheke, Kosmos