Liebstöckel

lat. Levisticum officinale

andere Bezeichnungen:
Badkraut, Gebärmutterkraut, Gichtstock, Leibstöckle, Leppstock, Levestock, Liebesröhre, Liebrohr, Liebstengel, Lobstock, Lübstock, Lustecken, Luststöckel, Maggikraut, Nervenkräutel, Rübestöckel, Saukraut, Sauerkrautwurz, Schluckwehrohr, Wasserkräutel

Beschreibung:
Seine Wurzel treibt im zeitigen Frühjahr kraftvolle Triebe, die zuerst rötlich sind, aber bald grün werden. Die Triebkraft dieser Pflanze ist enorm. Innerhalb kurzer Zeit erinnert der Liebstöckel an einen hüfthohen Busch mit weichen Stengeln und glatten, weichen Blättern. D
ie Blätter sind grob gesägt und riechen bei Berührung würzig. Der würzige Geruch und Geschmack hat der Pflanze den Namen Maggikraut gegeben. Die Stengel werden über zwei Meter hoch und bilden gelbliche Doldenblüten aus. Aus den Blüten bilden sich Samen, die man ernten, trocknen und als Heilmittel oder Gewürz benutzen kann.

Standort:
Er liebt sandige und gut gedüngte Böden, kommt aber auch mit anderen Böden klar.

Sammelzeit:
Blätter: Frühjahr
Wurzel: Zeitiges Frühjahr oder Spätherbst
Samen: Spätsommer

Verwendete Pflanzenteile:
Blätter als Gewürz
Wurzel und Samen in der Heilkunde

Heilwirkung:
anregend
blutstillend
harntreibend
krampflösend
schleimlösend
schweisstreibend

Anwendung:
Appetitlosigkeit
Abmagerung
Blasenentzündung
Blasensteine
Nierenleiden
Nierensteine
Blähungen
Magenbeschwerden
Mangel an Magensäure
Verdauungsschwäche
Verstopfung
Stoffwechsel anregend
Rheuma
Gicht
Wassersucht (Ödeme)
Menstruations fördernd
Menstruationskrämpfe
Mittelohrentzündung
Halsentzündung
Kehlkopfentzündung
Mundschleimhautentzündung
Bronchitis
Husten
Herzschwäche
Wassersucht
Ödeme
Nervenschwäche
Nervosität
Ekzeme
Furunkel
eitrige Wunden
Gewürz

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Angelikasäure, Apiol, Apfelsäure, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Fette, Gummi, Harze, Invertzucker, Kampfer, Carvon, Isovalerinsäure, Cumarine, Myristicin, Umbelliferon


in der Magie

magische Wirkung:
Liebeszauber

verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Blätter
Früchte

magische Anwendung:
Tee
als Pflanze

 

Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de

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