Petersilie

Lat. Petroselinum hortense, Petroselinum crispum

andere Namen:
Bittersilche, Bockskraut, Geilwurz, Grönte, Kräutel, Peterle, Peterling, Silk, Stehsalat

Beschreibung:
Petersilie gehört zu den einjährigen Wurzelkräutern und hat selbst im kleinsten Garten und auch auf dem Balkon Platz. Glattblättrige Sorten sind vom Aroma her besonders kräftig. Die kausblättrigen Sorten sind gut zum Garnieren geeignet. Es ist von Vorteil, wenn man beide Sorten anbaut.

Anzucht:
Nach der Aussaat von Petersilie muss die Erde bis zum Aufgehen der Saat gleichmäßig feucht gehalten werden, da bereits ein einmaliges Austrocknen das Absterben der Keimlinge bewirkt.

Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen (Früchte), Wurzel

Sammelzeit:
April bis Oktober

Wirkung:
harntreibend
krampflösend
schleimlösend
tonisierend

Anwendung:
Appetitlosigkeit
Verdauungsstörungen
Blähungen
Verstopfung
Mundgeruch
Frühjahrsmüdigkeit
Gicht
Rheuma
Blasensteine
Blasen-Entzündungen
Nierensteine
Bluthochdruck
Ohrenschmerzen
Depression
Müdigkeit
Kater
Menstruations fördernd
Menstruationsbeschwerden
Wechseljahrsbeschwerden
Wehen fördernd
Nachgeburt austreibend
Insektenstiche
Mückenstiche
Schuppen
Geschwüre

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Ätherische Öle, Apiin, Apiol, Apiolin, Flavonoide, Furocumarin, Gerbsäure, Glykoside, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Violaxanthin, Zink

Nebenwirkungen (Überdosierung):
Schwangere sollten die Petersilie nicht in größeren Mengen einnehmen.
Patienten mit Nierenentzündung sollten auf die Petersilie als Heilpflanze verzichten.
Herzrhythmusstörungen
Photosensibilisierung
Eine Überdosierung tritt bei der Verwendung des reinen Krauts in der Küche eher nicht ein.


in der Magie

magische Wirkung:

Schutz
Lust
Reinigung

verwendete Pflanzenteile:
Samen
Blätter

magische Anwendung:
Tee

 

Quelle: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; Anderswelt-Verlag div.
Bildquelle: pflanzenliebe.de