Feenmagie

"Was ist das?", werden nun viele Fragen. Eigentlich nichts besonderes, nur eine Form von Magie, die sehr unbekannt ist, vielleicht sogar eine Eigenschöpfung irgendeines Menschen, wie meiner Ansicht nach alle Magieformen sind. Dabei geht es gar nicht, wie vielleicht der Name vermuten ließe, darum, kleine geflügelte Wesen zu invokieren und um Hilfe für magische Handlungen zu bitten oder zu solchen zu benutzen.

Feenmagie beruht auf der Annahme, dass alles beseelt ist, oder mit anderen Worten ausgedrückt, dass in allem intelligente Energie steckt, mit der Mensch kommunizieren kann. Eine weitere, existenzielle Annahme ist, dass es mehr Ebenen als die von uns als Realität wahrnehmbare gibt, in denen es möglich ist, mit einer Energieform Kontakt aufzunehmen.

Feenmagie bedarf keiner Vorbereitung, keiner Rituale und keiner Opfergaben. Konzentration ist sogar eher störend. Am besten funktioniert diese Magie in einem sogenannten "entrückten" Zustand. Sie ist sozusagen ein Konglomerat aus gängigen Energiearbeiten. So ist es z.B. möglich, Amulette und Talismane anzufertigen, ohne sie mit eigener oder "kosmischer" Energie zu laden. Man braucht auch nicht unbedingt einen besonderen Anhänger zu erschaffen, es reicht aus, einen zu kaufen. Mit diesem nimmt man Kontakt auf und teilt ihm seine Aufgabe mit und wann diese beendet ist. "Feengeschenke" haben eben immer einen Haken. So kann man eine Kette zu einem Schutzamulett machen, dass seine Fähigkeiten verliert, wenn es nicht am Körper des zu Schützenden ist und von einer anderen Person berührt wird. Oder man bringt den Uralt-Fernseher, welcher bereits erhebliche technische Defekte aufweist, dazu, solange einwandfrei zu funktionieren, bis man einen neuen besorgt hat. So gesehen betreibt sogar jemand Feenmagie, der seinen Pflanzen gut zuredet und sie davon überzeugt, stattlich zu wachsen.

 

Quelle: Amara, newaeon.de