Analogmagie

Es wird viel mit Analogien und Metaphern gearbeitet:
Wenn du also z.B. mehr Geld haben möchtest, nimmt du eine Münze als Symbol und entwickelst darum ein Ritual.
Sprich: Man malt magisch ein Bild von dem, was man zu erreichen sucht und wandelt es so in Realität.

Das schönste Beispiel für so einen Prozess sind immer noch Binderunen oder Sigillen, ein gemaltes und immer wieder vereinfachtes Bild hat allerdings den gleichen Effekt, alles Dinge die ich im Feld der Analogmagie ansiedeln möchte.
Das Prinzip ist folgendes: Du formulierst deinen Wunsch (positiv!!) und entwickelst zeichnerisch ein Sinnbild dafür, dieses prägst du dir ein (da gibt es die verschiedensten Techniken) und vergisst es wieder.
Analog zu der Streichung aus deinem bewussten Denken (unterbewusst ist es natürlich immer noch vorhanden) stellt sich das Ergebnis ein.

Andere Beispiele für diese Analogmagie sind z.B. Puppenzauber, den Namen, ein Haar, Erde aus dem Fußabdruck als Stellvertreter der zu behexenden Person einzusetzen oder etwas wovor du dich ekelst ins Essen zu mischen für Schadenszauber (ja, die gibt es auch!).

Ergo: die Arbeit mit Platzhaltern.

 

Quelle: marianueva, wilde-magie.de