Mumialmagie

Ein weiteres großes Feld der Küchenmagie ist die sogenannte Mumialmagie. Als Mumia bezeichnet man körpereigene Substanzen wie Blut, Nägel, Tränen, etc.

Diese Praxis findet häufig bei mittelalterlichen Liebeszaubern und den Zaubern der Zigeuner Anwendung, da sie auf feinstofflicher (bio-chemischer) und magischer Ebene zugleich arbeitet. Daher zeigt sie auch bei fehlender Konzentration oder Anfängern erstaunlich gute Ergebnisse.


Der große Nachteil dieser Technik ist allerdings, dass sie unsere moderne Ekelschwelle oft überschreitet. Es ist z.B. überliefert, dass man sich am besten einen Mann "fängt", indem man einen Kuchen backt und mit ein wenig des eigenen Menstrualblutes hineingibt. Wenn er den Kuchen isst, soll er dir für immer verfallen. Das ist ja schön und gut, aber im Ernst: PFUI!!!!
Es reicht im übrigen nach meiner Erfahrung völlig aus, wenn man bei der Herstellung des jeweiligen Lebensmittels die ganze Energie und Konzentration, die ein Zauber erfordert einfließen lässt und quasi in die Mahlzeit umleitet. Das ist ebenso effektiv und weitaus magenfreundlicher!!

 

Quelle: marianueva, wilde-magie.de