Der Zauberspruch

Viele denken, dass die Magie eines Zaubers in einem entsprechenden Zauberspruch liegt. Diese Annahme ist jedoch nicht ganz richtig. Zauber können auch ohne die Nutzung von Worten oder Tönen gelingen.
Zaubersprüche kann man mit Gebeten vergleichen, man nutzt sie, um Veränderungen im Leben einer Person - sei es die eigene oder eine andere - zu bewirken. Bei einem Zauberspruch im Sinne eines Gebets spricht man die Macht an, deren Hilfe man erbitten möchte, sei es eine Gottheit, eine andere höhere Macht, oder die Kraft in einem selbst. Es ist auch ein Irrtum, dass ein Zauberspruch in Reimform geschrieben werden muss, oder in einem immer wiederkehrenden Rhythmus. Natürlich ist die Gedichtform am vorteilhaftesten. Denn mit Hilfe der lyrischen Zaubersprüche kann man sich in einen tranceartigen Zustand versetzen, indem man die Reime immer wieder vor sich her sagt. Je rhythmischer, desto einfacher.
Die Monotonie der gesprochenen Worte (ind. Mandra genannt) und eventuell unterstützende Instrumente, die die wenigsten benutzen, helfen, sich in Trance zu versetzen.

Was noch zu erwähnen wäre: Zaubersprüche, die in das Leben einer Person ohne deren Zustimmung eingreifen, sind Manipulationen und werden von den meisten abgelehnt. Zu manipulativen Zaubern gehören nicht nur Flüche, sondern auch Liebeszauber. Wer sich trotzdem auf diesen Pfad begibt, wird seinen Lohn bekommen - sei es in diesem oder in einem anderen Leben. Es heißt nicht umsonst: Was man aussendet, kehrt dreifach zu einem zurück.

Kommentar:
Natürlich ist es umstritten, ob man spürbare Folgen eines Zaubers erfährt. Viele bestreiten eine solche Erfahrung gemacht zu haben. Dennoch sollte man sich immer bewusst sein, was man tut.

 

Siehe auch: MagieWerkzeuge ⛤ Zaubersprüche