Zentrierung

Im Alltag wirken vor allem Ruhe, die Anwesenheit psychologisch stabiler Personen, physische Arbeit und Schlaf zentrierend. Auch die Wiederholung ritualisierter, gewohnter Handlungen zentriert, was auch beinhaltet, dass bekannte und schon mehrere Male durchgeführte magische Praktiken weniger destabilisierend wirken als neu erlernte oder vollkommen experimentelle Formen.
Im Bereich der Ritualmagie wirken die magische Arbeit in Gruppen, das Vorhandensein eines rituellen Umfeldes mit magischen Paraphernalia und die Umgebung eines besonderen Ortes wie einem Kraftort oder Tempelraum der Destabilisierung entgegen. Es scheint der formalisierte und geplante Umgang mit der Magie zu sein, der diese Nebenwirkung vermindert.

Die Meditation ist in vielen magischen Traditionen die wichtigste Zentrierungstechnik. Regelmäßige Meditation ist formell oder implizit Bestandteil der meisten Schulen der praktischen Magie und ihre zentrierende Wirkung ist zumindest einer der Gründe dafür. Fast alle Opfer mangelnder Zentrierung haben kurz vor dem Auftreten des Problems diese Meditationspraxis vernachlässigt oder folgen magischen Traditionen, die sie nicht betonen.
Im Sinne der Zentrierung scheinen einfache Meditationsformen wie Zazen oder das Sitzen in Asana auszureichen, es ist jedoch üblich, die Praxis durch Verwendung von Symbolen, durch religiöse Elemente oder durch Techniken wie Pranayama oder Hatha Yoga anzureichern. Solche komplexeren Meditationen können nicht grundsätzlich von den unten besprochenen Zentrierungsritualen unterschieden werden.
Eine weitere einfache Zentrierungsmethode ist es, sich unmittelbar vor einer destabilisierenden Handlung bewusst zu machen, wer man ist, was man tut und mit welchem Ziel. Die in der Chaosmagie üblichen Willenssätze erfüllen unter anderem diesen Zweck. Die gerade in der Ritualmagie wichtigsten Zentrierungsmethoden sind Zentrierungsrituale. Fast alle klassischen Bannrituale haben neben der Zentrierungswirkung, die durch ihre stets empfohlene regelmäßige Praxis zustandekommt, magische Effekte, darauf abzielen, den Bannenden zu zentrieren. So hat beispielsweise ein korrekt ausgeführtes Kabbalistisches Kreuz, Bestandteil des Kleinen Bannenden Pentagrammrituals, zentrierende Wirkung.
Zentrierungsrituale zielen darauf ab, die eigene Persönlichkeit zu stärken. Im Allgemeinen wird versucht, dabei eine dauerhafte Wirkung zu erreichen - was auch eine dauerhafte Veränderung der Persönlichkeit bedeutet.

Die Symboliken vieler Zentrierungspraktiken versuchen zwar nur, undifferenziert Kraft und Stabilität in die Persönlichkeit zu projizieren, oft wird aber auch eine Art Idealbild invoziert, dessen Eigenschaften sich auch langfristig mit denen der Normalpersönlichkeit mischen sollen. Meist wird dieser Vorgang als wünschenswert betrachtet. Weit weniger häufig sind sich Benutzer gerade traditioneller Zentrierungsrituale bewusst, dass sie sich einer - wenn auch nützlichen - Gehirnwäsche unterziehen.Im Alltag wirken vor allem Ruhe, die Anwesenheit psychologisch stabiler Personen, physische Arbeit und Schlaf zentrierend. Auch die Wiederholung ritualisierter, gewohnter Handlungen zentriert, was auch beinhaltet, dass bekannte und schon mehrere Male durchgeführte magische Praktiken weniger destabilisierend wirken als neu erlernte oder vollkommen experimentelle Formen. Im Bereich der Ritualmagie wirken die magische Arbeit in Gruppen, das Vorhandensein eines rituellen Umfeldes mit magischen Paraphernalia und die Umgebung eines besonderen Ortes wie einem Kraftort oder Tempelraum der Destabilisierung entgegen. Es scheint der formalisierte und geplante Umgang mit der Magie zu sein, der diese Nebenwirkung vermindert. Die Meditation ist in vielen magischen Traditionen die wichtigste Zentrierungstechnik. Regelmäßige Meditation ist formell oder implizit Bestandteil der meisten Schulen der praktischen Magie und ihre zentrierende Wirkung ist zumindest einer der Gründe dafür. Fast alle Opfer mangelnder Zentrierung haben kurz vor dem Auftreten des Problems diese Meditationspraxis vernachlässigt oder folgen magischen Traditionen, die sie nicht betonen. Im Sinne der Zentrierung scheinen einfache Meditationsformen wie Zazen oder das Sitzen in Asana auszureichen, es ist jedoch üblich, die Praxis durch Verwendung von Symbolen, durch religiöse Elemente oder durch Techniken wie Pranayama oder Hatha Yoga anzureichern. Solche komplexeren Meditationen können nicht grundsätzlich von den unten besprochenen Zentrierungsritualen unterschieden werden. Eine weitere einfache Zentrierungsmethode ist es, sich unmittelbar vor einer destabilisierenden Handlung bewuaat zu machen, wer man ist, was man tut und mit welchem Ziel. Die in der Chaosmagie üblichen Willenssätze erfüllen unter anderem diesen Zweck. Die gerade in der Ritualmagie wichtigsten Zentrierungsmethoden sind Zentrierungsrituale. Fast alle klassischen Bannrituale haben neben der Zentrierungswirkung, die durch ihre stets empfohlene regelmäßige Praxis zustandekommt, magische Effekte, darauf abzielen, den Bannenden zu zentrieren. So hat beispielsweise ein korrekt ausgeführtes Kabbalistisches Kreuz, Bestandteil des Kleinen Bannenden Pentagrammrituals, zentrierende Wirkung. Zentrierungsrituale zielen darauf ab, die eigene Persönlichkeit zu stärken. Im Allgemeinen wird versucht, dabei eine dauerhafte Wirkung zu erreichen - was auch eine dauerhafte Veränderung der Persönlichkeit bedeutet. Die Symboliken vieler Zentrierungspraktiken versuchen zwar nur, undifferenziert Kraft und Stabilität in die Persönlichkeit zu projizieren, oft wird aber auch eine Art Idealbild invoziert, dessen Eigenschaften sich auch langfristig mit denen der Normalpersönlichkeit mischen sollen. Meist wird dieser Vorgang als wünschenswert betrachtet. Weit weniger häufig sind sich Benutzer gerade traditioneller Zentrierungsrituale bewusst, dass sie sich einer - wenn auch nützlichen - Gehirnwäsche unterziehen.

 

Quelle: Master of the Abyss, ritmag.info