Böses aus der Wohnung Kehren

Wer kennt das nicht, wenn er ehrlich ist?
Sie betreten ein Haus oder einen Raum und fühlen sich prompt unwohl oder unbehaglich.
Dabei ist alles freundlich eingerichtet und sieht eigentlich ganz einladend aus.
Vielleicht hat sich ja ein "übler Geist" eingenistet, dessen negative Schwingungen es nun zu vertreiben gilt.
Hierfür gibt es einen sehr alten Zauber, für den Sie nichts weiter als ein wenig Beifuß und einen Besen brauchen.

Zeit:

Neumond, oder
abnehmende Mond

Materialien:
Reisigbesen
Räucherschale
Räucherkohle
getrockneter Beifuß

Nach der Überlieferung soll der Zauber am besten bei Vollmond wirken, doch kann ich mir nur denken, dass hier beim Weitersagen ein Fehler unterlaufen ist.
Alle Zauber, bei denen Sie etwas loswerden wollen, führen Sie am besten bei Neumond oder abnehmendem Mond durch, so auch diese Austreibung.
Sie benötigen nicht unbedingt den klassischen Hexenbesen, es tut auch ein ganz normaler.
Der Hexenbesen macht bloß mehr her und macht das ganze etwas atmosphärischer.
Beginnen Sie im hintersten Zimmer Ihrer Wohnung.
Stellen Sie sich mit dem Rücken zur Tür und fegen Sie rückwärts den ganzen Raum aus.
Stellen Sie sich vor, wie Sie mit Ihrem Besen Lichtwirbel erzeugen und das Böse aus Ihren vier Wänden vertreiben.
Gehen Sie so in jedem Zimmer vor und kehren Sie den üblen Geist schließlich symbolisch zur Haus- oder Wohnungstür hinaus.
Stampfen Sie dreimal mit dem Besen auf die Türschwelle und sprechen Sie "Weiche von mir, hebe Dich hinfort von hier!"
Um auch die letzten Reste schlechter Schwingungen aus Ihrem Heim zu vertreiben, machen Sie nun die Räucherschale bereit und legen Sie etwas getrockneten Beifuß auf die Räucherkohle.
Mit der Schale gehen Sie nun von einem Raum zum nächsten und räuchern alles gründlich aus.
Wenn Sie mögen sprechen Sie in jedem Zimmer "Hier kannst Du nicht länger sein, suche Dir Dein eig'nes Heim!"
Dieser Zauber sollte auch den hartnäckigsten Geist aus Ihrem trauten Heim verjagen.
Wünschen Sie ihm alles Gute auf seiner Reise ins Licht.


Quelle: Sheerie le Fay, Das Buch der Hexen; hexengemeinde

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