Allgemeiner Umgang

Immer mehr Menschen haben einen Stein als ständigen Begleiter bei sich und meistens bleibt es nicht bei einem, sondern es kommen noch einige dazu. Manche, und zu denen zähle ich auch, haben schon eine kleine Heilsteine-Apotheke angesammelt und dann kann es etwas undurchsichtig werden.

Welcher Stein hat denn nun welchen Namen und zu welchem Zweck kann ich ihn unterstützend einsetzen? Wobei die Betonung auf unterstützend liegt, denn ein Stein kann dir niemals den Arzt ersetzen und eine entsprechende Diagnose und Medizin darf nicht fehlen. Dies möchte ich dir dringend empfehlen! Wenn du dann weißt, was dein Problem ist, kann die Mithilfe eines Steins die Genesung fördern.

Nach dieser wichtigen Zwischeninformation nun zurück zum Text. Zuerst möchte ich zum Kauf eines Steins etwas sagen. Vertraue ruhig deiner Intuition, lasse dich von deiner inneren Stimme führen, die dir ganz spontan sagt: "Der gefällt mir".

In einem Buch habe ich einmal einen schönen Satz gelesen, der sagte: Nicht der Mensch sucht sich den Stein aus, sondern der Stein den Menschen. Und tatsächlich so mancher Stein springt einem förmlich ins Auge, und man hat das Gefühl, den muss ich mitnehmen. Oft ist dann dies genau der richtige Stein, auch wenn es beim Nachlesen nicht ersichtlich ist, denn die Ursache deines Problems kann eine ganz andere sein als die Auswirkung. Wenn du dich also für einen Stein entschieden hast, ist es wichtig, dass du ihn zu Hause erst einmal reinigst, denn bevor du ihn erworben hast, ist er schon durch sehr viele Hände gegangen. So wie der Stein seine Schwingung hat, so hat auch jeder Mensch eine Schwingung, die er an den Dingen, die er berührt, hinterlässt.
Manche sind gut, aber viele auch nicht. Darum ist die Reinigung so wichtig. Lege dazu den Stein in ein Schüsselchen aus Glas, Porzellan oder Keramik und fülle es mit Wasser. Gebe eine kleine Priese Salz dazu und lasse ihn über Nacht darin liegen. Morgens spülst du ihn noch kurz unter fließendem Wasser ab und lässt ihn an der Luft trocknen. Nimm zum reinigen kein Metallschälchen, denn Metall ist elektrisch leitend und kann dadurch die Schwingung des Steins negativ beeinflussen. Dies ist auch der Grund, warum du Heilsteine durchbohrt am Lederband, oder als Handschmeichler in der Tasche tragen solltest und nicht mit Metallschlaufen oder Spiralen. Am besten ist es, den Stein am Lederband direkt auf der Haut, also unter der Kleidung zu tragen. Wenn du ihn, wie so viele, in der Hosentasche hast, dann nehme ihn öfters mal in die Hand, denn über die Haut kann der Stein am besten wirken.
Sollte dein Stein einmal kaputtgehen, oder durch die Arbeit mit dir matt werden oder Risse bekommen, dann übergebe ihn wieder der Mutter Erde, indem du ihn vergräbst. Dies empfinde ich als eine liebevolle Geste als Dank für seine Hilfe.
So betrachte ich es auch, wenn man seine Steine ab und zu an die Sonne legt. Es ist, als ob man zu einem Freund sagt, leg dich doch ein wenig gemütlich in die Sonne, du hast schon so viel Gutes für mich getan. Aber ein absolutes Muss, so wie es in manchen Büchern geschrieben wird, ist es nicht. Ein Stein ist keine Batterie, die sich entladet, und die man dann wieder aufladen muss. Er hat die Energie von sich aus, und dorthin, wo er entsteht, fällt meist auch kein Lichtstrahl. Aber ganz wichtig ist, dass du deine Steine alle 1-2 Wochen, wie oben beschrieben, reinigst, denn er nimmt alles schädliche von dir auf, und das muss durch die Reinigung wieder entfernt werden.
Wenn du mehrere Steine gleichzeitig tragen möchtest, dann sollten es nicht mehr als zwei bis drei sein, und sie sollten in ihrer Wirkung nicht widersprüchlich sein. Besser ist es jedoch immer, wenn man sich nur auf einen Stein für eine gewisse Zeit einlässt, und dann wieder zu einem anderen Stein wechselt. Auch ein Stein ist ein Individuum wie du selbst und als solches sollte er geachtet werden.

Anmerkung
Nicht jeder Stein verträgt Salzwasser. Der Hämatit oder der Magnetit sind z.B. sehr eisenhaltige Steine, daher fängt der Hämatit, wenn er über Nacht in Salzwasser gelegt wird, danach an zu rosten.