Bernstein

Farbe: Hellgelb bis dunkelgelb, orange, braunorange; undurchsichtig und durchsichtig.

Er bringt Licht und Wärme in das Gemüt und schenkt eine frische und fröhliche Ausstrahlung.
Bernstein kräftigt die Entscheidungsfähigkeit und hilft Angst und Depressionen zu überwinden.



Mythologie
Besonders begehrt ist Bernstein, wenn im Innern Tierchen seit Jahrmillionen konserviert sind. Der Name kommt vom niederdeutschen Wort "bernen" was soviel heisst wie brennen. Schon im Mittelalter entdeckte man diese Eigenschaft und übergaben Bernsteinpulver dem Feuer um böse Geister zu vertreiben. Die Araber versuchten dies indem sie ein Amulett um den Hals trugen. Hildegard von Bingen glaubte: "Er entsteht aus einer Bestimmten Art, aber nicht jeder, von Luchsurin". Der römische Wissenschaftsautor Plinius d. Ä. (23-79 n. Chr.) schwor auf Bernsteinamulette gegen Prostataweh und Geistesstörung. Noch 1680 empfahl eine Rezeptur: "Ein Gurgelwasser davon gemacht, befreit die Verstopfung des Hauptes". Griechen erkannten, dass man den Stein elektrostatisch aufladen kann und nannten ihn Elektron. Als das Glas noch nicht rein genug hergestellt werden konnte benütze man Bernstein für Brillengläser.

Vorkommen
Mehr als 1Mio. Jahre dauert es bis das Harz sowie versteinert ist, dass man es Bernstein nennen kann. Ihr Ursprung waren oft Wälder in Sümpfen und Mooren, die dann absanken und mit neuen Gesteinsschichten Bedeckt wurden. Heute findet man Bernstein vor allem im Baltikum, in der Karibik, im Libanon, in Jordanien und in Spanien.

Beschreibung
Bernstein ist rund 50 Millionen Jahre altes, erhärtetes Harz einer Kiefernart. Es befinden sich oft Inklusen im Bernstein

Farbe:
honiggelb, rotbraun manchmal weiss oder farblos

Chemie:
entwässertes Harz gehört keiner bestimmten Mineralklasse an, die Formel ist nur eine ungefähre Summenformel.

Härte:
2-2.5

Dichte:
1,05-1,09

Wirkung
Als Elixier und auf der Haut hilft er bei Asthma, Herzbeschwerden und Stoffwechselstörungen Entzündete man es, befreite sein Qualm nicht nur von Herzbeklemmung und Rheumatismus, sondern war auch Weihrauchersatz. Als Kette bei Allergien und Infektionen Auch schuppen und Pusteln sowie beim Zahnen wird er angewendet Zerriebener Bernstein mit Rosenöl und Honig versetzt gilt als Augenheilmittel. Wie Bernstein der Wundverband für die Bäume ist wirkt er auch bei uns gegen Wunden.

Sternzeichen
Hilft dem Zwilling zur Entspannung und dem Löwen zur Verwirklichung seiner Pläne.

Chakra
Nabelchakra

Hinweise
Bernstein wurde früher auch Amber genannt. Heute meint man mit Amber aber oft den Kopal. Durch Reibung entsteht ein Harzgeruch, durch den man den Echten vom Gefälschten unterscheiden kann. Ausserdem schwimmt er in gesättigter Kochsalzlösung. In der DDR diente er als elektrische Isolatoren in Radio- und Fernsehgeräten. Man schmolz Bernstein zu Lacken, sowie Platten und Stangen von Pressbernsteinen mit denen man Schmuck herstellte. Man unterscheidet bis zu 250 Varietäten des Bernstein, von Seebernstein bis zum Erdbernstein. Ebenso wird zwischen klaren ("schieren") und trüben ("bastarden") Fundstücke differenziert.

Verwechslungen
Nur mit Kopal, der allerdingsnoch nicht ausgehärtetes Harz ist.

Imitationen
Es gibt sehr viele Fälschungen. Ambroid ist ebenfalls nur aus echtem Bernsteinstaub gepresst. Echte Bernsteine werden oft geklärt (Trübungen durch Kochen beseitigt) und geblitzt (erhitzt so dass die Gasbläschen platzten). Kunststoffüberzüge und Folien werden angebracht und die Farbe zu verändern. Oft geben nur gemmelogische Untersuchungen Sicherheit. Allerdings riecht Bernstein sehr intensiv.

 

Bildquelle: edelsteine.de

    

 

   

 

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