Turmaline

Blauer Turmalin
auch: Indigolith

Blaue Turmaline fördern mehr Selbstständigkeit und Selbstverwirklichung. Sie unterstützen ihren Träger bei seinen Entscheidungen und verschaffen mehr Klarheit und Reinheit bezüglich der eigenen Wünsche gegenüber den Gefühlen der Mitmenschen.




Grüner Turmalin
auch: Verdelit

Die Nerven werden durch grüne Turmaline häufig sogar so entspannt und beruhigt, dass psychosomatische Erkrankungen binnen weniger Tage geheilt werden. Er löst festgefahrene Denkmuster und gibt mehr Kraft für einen neuen Lebensabschnitt.

Besonders Turmalinkristalle und -ketten erweitern das Bewusstsein und befreien uns von Depressionen und häufig extrem starken emotionalen Schwankungen. Grüner Turmalin hat nicht nur heilende, sondern auch erneuernde und verjüngende Eigenschaften.


Rosa oder roter Turmalin
auch: Rubelith

Rote Turmaline dringen sehr stark in unser Gefühlsleben ein und verhelfen uns auch hier, besser die Grenzen zu erkennen, welche Mitgefühl und Selbstlosigkeit von Selbstaufgabe trennen.





Turmalinquarz
Farbe: Quarz mit schwarzen Turmalin- Einschlüssen.

Der Turmalinquarz hilft seinem Träger ein besseres Überwinden starker Schicksalsschläge. So verhilft er z. B. nach dem Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres durch den Tod zu einem leichteren Übergang. Der Turmalinquarz verhilft in der Partnerschaft zu öfteren ehrlichen und offenen Gesprächen.



Wassermelonenturmalin
Farbe: Beim Wassermelonenturmalin handelt es sich um einen zweifarbigen Turmalin, welcher meist innen rot und außen herum grün ist, oder umgekehrt.

Wassermelonenturmaline haben für ihren Träger sehr befreiende Eigenschaften von Schuldgefühlen und Melancholie. Sie beflügeln den Humor und aktivieren durch mehr Freude ein freies und häufigeres Lachen.


Mythologie
Der Turmalin ist zwar schon seit der Antike bekannt, er hat nach ägyptischer Überlieferungen die Sonne zum Leuchten gebracht und auch bei Arabern galt er weiter als Stein der Sonne. In Europa wurde er jedoch erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts bekannt, nachdem ihn Holländer 1703 von ihren Reisen aus Ceylon mitbrachten. Seinen Namen soll von dem singhalesischen turamali stammen, was mit „bunte Steine- übersetzt werden kann. Lange Zeit war er als Aschenzieher, zum Pfeifereinigen, beliebt. Dies kommt daher, dass sich der Turmalin durch Reibung, Erwärmung, Druck elektrisch aufladen lässt. Diese Ladung sorgt dann dafür, dass er Asche, Staub und Papier anzieht. Ein sehr junger und sehr seltener Turmalin ist der Paraiba-Turmalin, der erst vor kurzem bei Paraiba, und auch nur dort, entdeckt wurde. Das Besondere an ihm ist sein schwer zu beschreibendes, einzigartiges, intensiv strahlendes Blau. Leider ist er deshalb auch sehr teuer und übertrifft da auch den Diamant.

Beschreibung

Farbe:
Den Turmalin gibt es in vielen Varietäten, in fast allen Farben:

Achroit:
farblos

Dravit:
Braun, Gelb, Grün, Grau

Elbait:
Alle Farben, auch farblos

Indigolith:
Blau

Paraiba:
Sehr strahlendes Blau

Rubellit:
Rosa, Rot

Verdelith:
Grün

Schörl:
Schwarz

Uvit:
Hell bis Dunkelbraun Wobei dies nur die Einfarbigen sind, es gibt auch bunte, mehrfarbige Turmaline

Chemie:
Ring-Silikat (+Oxide)

Mohshärte:
7 - 7,5

Wirkung
Dravit:
Er stärkt die Regenerationskraft, von der Zellebene beginnend, über die Gewebe bis hin zu den Organen an.

Elbait:
Er stimuliert die Systeme des Stoffwechsels, der Hormone und das Immunsystems.

Indigolith:
Er wirkt aktivierend auf die Nieren und die Blase, und regt somit auch den Wasserhaushalt an.

Paraiba:
Es liegen bis jetzt noch keine Erfahrungen vor.

Rubellit:
Er steigert die Durchblutung von Leber & Milz und damit auch deren Blutreinigung.

Verdelith:
Er begünstigt Ausscheidungen, wirkt entgiftend. Deshalb hilft er wohl auch sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung.

Schörl:
Er wirkt lenkend auf unsere Körperenergien, kann Strahleneinflüsse neutralisieren und Schmerzen lindern. Er ist überhaupt ein starker Schutzstein gegen negative Einflüsse.

Verwechslungen
Ob Verwechslung oder Absicht, auf jeden Fall bekam die Zarin Katharina die Große, von König Gustav III. von Schweden einen beachtlichen Rubin geschenkt. Wie sich jedoch später herausstellte, handelt es sich bei diesem stattlichen, großen, schönen Stein um einen Turmalin.

Imitationen
Synthetischer Spinell wird einem schon mal als grüner Turmalin angeboten.

 

Bildquelle: edelsteine.de

    

 

   

 

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