Kurs Teil 1: Basismeditation

Was bei Meditationen an erster Stelle stehen sollte, ist der Versuch, das dritte Auge zu öffnen. Hier findest du also eine Übung betreffend einer Meditation, welche das dritte Auge betrifft. Da dieses sozusagen die Zentrale der Gedanken ist, ist es wichtig, die Energie dort wirklich zum Fliessen zu bringen.
Setze oder lege dich bequem hin, an einer Stelle wo du ungestört bist und sei dir auch sicher, dass du ausreichend Zeit hast.
Eine solche Meditation dauert an sich zwar nicht unbedingt lange, aber wenn man dabei auf die Uhr schauen muss, hat es keinen Sinn. Wenn es dir entspannen hilft, kannst du vorher auch ein Räucherstäbchen anzünden und Musik dazu hören.
Allerdings benutze langsame Musik, hier geht es nicht darum, den Herzschlag zu beschleunigen um auf diese Art und Weise eine Trance herbeizuführen.


Atme tief ein, nicht nur mit den Lungen, sondern auch mit dem Bauch.
Halte die Luft 3 bis 5 Sekunden an und atmet dann langsam wieder durch den Mund aus. Auf diese Weise reinigt man erst seine Energiekörper von negativen und verbrauchten Energien, was für weitere spirituelle Arbeiten wichtig ist, weil somit Platz ist, um frische Energien aufnehmen zu können.
Dieses Ein- und Ausatmen wird 5 bis 10 Mal wiederholt.
Wenn du dich bereit fühlst, atme wieder tief ein, nur visualisierst du nun mit jedem Einatmen einen Lichtstrahl, der sich durch die Nase bis in das dritte Auge zieht und sich dort sammelt. Allerdings atmest du nun durch die Nase aus, auf diese Art und Weise bleibt die neue Energie im dritten Auge und kann dazu benutzt werden, dieses zu öffnen oder späterhin Wünsche zu formulieren.
Langsam wirst du spüren, wie das dritte Auge zu kribbeln beginnt, andere sehen regelrecht ein weißes Energiefeld oder eine Spirale die immer größer wird.
Dieses Ein- und Ausatmen wird 10 bis 20 mal wiederholt. Zum Schluss wiederum atmest du wieder durch den Mund aus.
Auch dieses Mal wird das Ein- und Ausatmen 5 bis 10 Mal wiederholt, dann kannst du die Augen öffnen.

Solltest du Probleme haben, das dritte Auge auf diese Weise zu öffnen, können einige Steine helfen. Bergkristalle, Amethysten oder Fluorite sind Halbedelsteine, welche die Konzentration fördern.
Wenn du die Meditation im Liegen machst, kannst du dir einen nicht zu großen, flachen Stein auf das dritte Auge legen, um auf diese Weise die Energien zu fördern.


Übrigens:
Es kommt anfangs des öfteren vor, dass man während einer Meditation (besonders im Liegen) einschläft. Dies ist nicht als Misserfolg anzusehen.
Während dem Wachzustand denkt der Mensch in Betawellen, im Schlafzustand zum größten Teil in Alphawellen.
Diese Alphawellen werden jedoch auch bei Meditationen gefördert. Da man bei einer etwas tieferen Meditation also dieselben Denk-Wellen benutzt wie im Schlafzustand, kann es vorkommen, dass man deswegen einschläft. Dies ist also eher ein Zeichen dafür, dass eine Meditation gelingt.