Kurs Teil 5: Hexagramm Teil 2

Das Hexagramm als Schutzmechanismus
Wie schon vorher erklärt, ist das Hexagramm ein starkes Schutzsymbol.
Ziel dieser Übung ist es, das Zeichen späterhin in jeder Situation aufsetzen zu können.
Wenn man sich in Gegenwart einer Person zum Beispiel unwohl fühlt, kann man dieses Zeichen sehr gut benutzen. Es schützt ohne jemand anderes anzugreifen.
Auch hat es den Vorteil, dass man auch andere mit einschließen kann, so zum Beispiel wenn man ein Kind an der Hand führt oder vielleicht wenn man Auto fährt. Auch kann man sich bewegen ohne dabei aus dem Schutzsymbol auszutreten.
Hast du es erst einmal aufgebaut, so kann dich begleiten, wo immer du hingehst. Wenn du also zu Hause bist, setzt du dich wie bei all den anderen Meditationen im Schneidersitz hin, du kannst allerdings auch im Stehen das Hexagramm um dich herum aufbauen.
Wiederum wird wie bei der Basismeditation tief eingeatmet, nicht nur mit den Lungen, sondern auch mit dem Bauch. Halte die Luft 3 bis 5 Sekunden an und atme dann langsam wieder durch den Mund aus, um so die Energiekörper von negativen und verbrauchten Energien zu reinigen.
Dieses Ein- und Ausatmen wird wiederum 5 bis 10 Mal wiederholt.
Solltest du jedoch ein großes Unwohlsein spüren, kannst du diesen Teil der Übung auch zur Seite lassen. Dann wird allerdings geraten, späterhin eine Erdungsmeditation durchzuführen.
Während du also durch die Nase ein- und ausatmest, siehst du vor deinem geistigen Auge das Hexagramm, welches sich um dich herum aufbaut, so wie auf Zeichnung 4.
Der Kreis wird hier nicht unbedingt benötigt, wenn er dir allerdings eine weitere Sicherheit gibt, kannst du ihn hinzufügen. Langsam lässt du aus den Linien des auf dem Boden dargestellten Hexagramm eine Wand "wachsen", welche aus hellem Licht besteht (ob diese Wand eine Farbe hat, kommt auf den einzelnen an). Einige lassen diese Lichtsäulen nur an den Spitzen und an den Kreuzpunkten der Linien entstehen, andere wiederum sehen die einzelnen Linien komplett als Wände.
Diese Säulen und Wände werden beliebig hoch visualisiert, normalerweise jedoch ausreichend hoch, um hinter diesem Schutz zu "verschwinden" Steht das Schutzsymbol fest in deiner Visualisation, kannst du dich danach tiefer auf das dritte Auge konzentrieren, um dich wieder mit Energie aufzuladen. Den Schutz lässt du stehen, bis du ihn entweder nicht mehr spürst, wenn du danach "suchst" (nach einiger Zeit löst er sich von selbst auf), oder aber bis du ihn nicht mehr benötigst.
Dann lässt du zuerst die Wände wieder in die Hauptlinien "zurückschrumpfen". Danach löst du das Hexagramm auf, wie du es aus den vorherigen Meditationen kennst.

Auch hier sollst du dich bei der Energie für den Schutz bedanken, wenn du das Zeichen wieder aufgelöst hast. Wenn du dazu allerdings nicht kamst.

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