Mantra Meditation

Bei dieser Meditationsform konzentriert man sich auf ein Mantra, also ein bestimmtes Wort mit oder ohne Bedeutung, das einem von seinem Meditations-Lehrer gegeben wurde, oder das man sich selbst wählt, weil es einen anspricht.

Das Ur-Mantra, der "Ur-Laut" ist OM (lang gezogen gesprochen: Ooooooummmm).

Ein Mantra mit starker Wirkung ist "Om nama shivaya" (bedeutet so viel wie "Dein Wille geschehe") oder "Tat twam asi" (ein Schutz-Mantra).

man kann auch Mantren aus der christlichen Tradition wählen, die einem eher vertraut sind wie "Hallelujah" oder "Kyrie eleison" ("Herr, erbarme dich").

Wichtig ist nur, dass man das Mantra andauernd innerlich vor sich hinsagen, und, wenn man abgelenkt wird, einfach wieder zum Mantra zurückkehren.
Fang mit fünf Minuten an und steigern Sie das Pensum Woche für Woche um fünf Minuten, bis Sie die Meditation eine halbe Stunde ohne Schwierigkeiten durchhalten.

 

Mantras zum Rezitieren

In der Mantrameditation gibt es fürwahr eine weite Schleife von Worten und Lauten, die man für die Meditation nutzen kann.
Die klassischen Mantras reichen vom indischen "Oum" bis hin zum jüdischen "Baruch atta adonai, elhona meluch ha-olam".
Die Wirkung ist dabei individuell.
Zwei der gängigsten und effektivsten Mantras jedoch sind die sanskrite Form des "Oum" und die Verehrung des weißen Lotus.

Aoum
Das "Aoum" ist die Sanskrite Form des indischen "Oum".
Die Vokale lassen einzelne Bereiche des Körpers in Schwingungen versetzen und führen dadurch zu einem besseren Energiefluss.
Das "A" versetzt den Kopf, das "ou" den Hals und das "m" den ganzen Bauchraum in Schwingung. Am besten erkennt man die Wirkung, wenn man dieses Mantra beim Baden spricht.
Das Wasser wird durch die Wortlaute mit in Schwingung versetzt. Dadurch erzielt man eine Erweiterung des Energieflusses.

Verehrung des weißen Lotus
Die Verehrung des weisen Lotus ist ein gängiges Mantra im tibetischen Lamaismus.
Die Formel "Om mane padme hum" soll nach Aussagen der tibetischen Mönche eine kosmische Verbindung zum Nirvana herstellen, wodurch man seine Seele reinigt.
Die Reinigung der Seele erfolgt durch den Buddha des weißen Lotus, der gleichzeitig auch seinen Segen über den Meditierenden spricht.

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