Meditation kann heilen helfen

Hektik und Stress sind oft die Ursachen für körperliche Leiden. Schalten Sie mal einen Gang runter und versuchen mit Entspannungstechniken Kopf- oder Rückenschmerzen zu lindern.
Unser Alltag ist oft hektisch, wir haben wenig Zeit für Pausen oder Entspannung. Schnell schleichen sich Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen ein. Gerne werden die Beschwerden medikamentös beantwortet, sind dadurch aber nicht wirklich beseitigt, weil unsere Lebensumstände nicht den Platz dafür bieten, uns einmal in Ruhe und Entspanntheit nur ums uns Selbst zu kümmern.
Gerade das sollte aber der Fall sein, denn neue Studien belegen, dass Meditations- und Entspannungstechniken helfen können, Symptomatiken wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen dauerhaft zu beseitigen.
Ein wichtiger Aspekt hierbei ist auch, dass Probleme, die wir im Alltag verdrängen in einem ruhigen Moment einmal verarbeitet und losgelassen werden können, Sie müssen sie also nicht mit ins Bett nehmen und sorgen so für einen gesunden Schlaf.
Auch Haltungsfehler, die sich während des Arbeitsalltages einstellen können, sollten dann und wann in Ruhe ausgeglichen werden, da sie zu Verspannungen und Schmerzen führen können.

Meditation ist keine Mystik
Für viele Menschen hört es sich das Wort Meditation erst einmal geheimnisvoll an. Was ist das eigentlich?
Man kann es zunächst einmal als Konzentration auf sich selbst betrachten. Wann haben Sie sich das letzte mal einfach nur hingesetzt, ohne Außenreize wie Musik oder Fernsehen und einfach nur die Stille genossen?
Und genau darum geht es zuallererst: Konzentration auf sich selbst, Gedanken abstreifen und dabei den eigenen Körper wahrnehmen, bewusst atmen.

Rituale erleichtern den Einstieg
Wo Sie diese Übung machen, ist relativ gleichgültig, geübte Menschen können an nahezu jedem Ort meditieren, im Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen.
Für den Anfang ist es vielleicht sehr hilfreich, wenn Sie sich eine bestimmte Tageszeit und einen bestimmten Ort aussuchen, an dem Sie meditieren wollen, denn Rituale machen den Einstieg leichter.
Vielleicht möchten Sie sich auch einen bestimmten Satz oder eine Formel zurechtlegen, mit der Sie meditieren.
Das ist nicht unbedingt notwendiger Bestandteil einer Meditation, kann aber helfen, wenn missliebige Gedanken ihren Ruhemoment stören wollen, denn in der Meditation geht es vor allem um Ihre Körperwahrnehmung.
Achten Sie genau darauf, wie Sie sich währenddessen fühlen, wo es sich unangenehm anfühlt, wo Sie sich gut fühlen. Es ist natürlich auch möglich, dass Sie einen Meditationskurs besuchen, bei dem Sie gemeinsam mit anderen eine Gruppenmeditation durchführen. Hierbei lernen Sie verschiedene Meditationstechniken und haben auch den Vorteil, dass Sie die Meditation tatsächlich regelmäßig ausüben und nicht durch das Alltagsgeschehen abgelenkt werden.

Entspannung ist messbar
Dass Meditation zur Entspannung beiträgt und beruhigend wirkt, ist mit dem EEG (Elektroenzephalogramm) nachweisbar. Hierbei werden die Hirnströme gemessen. Untersuchungen haben ergeben, dass während des Meditierens die Aktivitäten gemessen werden, wie sie auch beim Schlafen beobachtet werden können. Auch ein Nachlassen und Verlangsamen der Reizaktivitäten im Hirn wurde festgestellt.
Geübte können sich mittels Meditation in den sogenannten Alphazustand versetzen. Das ist der Zustand, den wir kurz vor dem Einschlafen erreichen, noch nicht ganz eingeschlafen und nicht mehr ganz wach.
Hier können ganz bewusst Träume gelenkt werden, man spricht dabei vom luziden Träumen.

Meditation kann chronische Leiden lindern
Tiefenentspannung beeinflusst Bluthochdruck, beseitigt Kopfschmerz und Verspannungen und kann eine Psoriasis (Schuppenflechte) gekoppelt mit UV Bestrahlung heilen helfen.
US-Studien haben ergeben, dass bei chronischen Erkrankungen wie Krebs, Begleiterscheinungen erheblich schneller durch Meditieren gebessert werden können als mit herkömmlichen Mitteln. Dies liegt unter anderem daran, dass die Patienten durch die Meditationsübung eine andere Wahrnehmung von sich, ihrer Krankheit und ihrer Umwelt bekommen.

 

Quelle: natuerlich-heilen.net