Spirituelle Reise: Krafttier

Ihr liegt auf einer Wiese.
Folgende Fragen sind zu stellen und sich selbst zu beantworten:
Wie sieht die Wiese aus?
Sind auch Blumen auf der Wiese?
Wie sieht der Himmel aus?
Gibt es Wolken und wie sehen diese aus?
Weht ein Wind? Was hört Ihr? Usw.
Alles genau erkundschaften.

Steht auf und geht, bis ihr an einen Fluss kommt.
Auch hier ist es wieder wichtig, den Fluss zu beobachten:
Ist er breit oder ist es nur ein Bach?
Läuft das Wasser schnell?
Ist das Wasser klar?
Sind Fische drin?

Folgt dem Fluss, bis ihr an einen Wald kommt.
Fließt der Fluss in den Wald oder daran vorbei?
Wie sieht der Wald aus?

In diesem Wald kommt ihr an eine Lichtung, in welcher ein großer, hohler Baum steht.
Wie sieht der Baum aus?
Hat er Blätter?
Ist er hoch oder nur breit?
Ihr tritt in diesen Baum ein, es ist dunkel doch nicht unheimlich, und ihr fühlt euch wohl dort.

Dort wartet ihr solange, bis ihr mit einem Tier wieder heraustretet.
Welches Tier es ist, ist sehr wichtig, es ist die erste Aufgabe auf diesem Weg, es ist eines eurer Krafttiere. Wenn immer die Aufgabe gelöst oder die Lektion gelernt ist, könnt ihr die Reise gerne noch einmal antreten.

Es gibt eine ähnliche Reise, in der ihr zum Schluss in einen See blickt und ein Tier im Spiegel erkennen könnt. Es wird immer erklärt, dies sei, um euer Krafttier zu erkennen.
Hierzu benötigt es einer Berichtigungen.
Da ihr durch diesen Spiegel in euch selbst blickt, erkennt ihr normalerweise nicht ein Krafttier sondern euer inneres Totemtier.
Mir ist aufgefallen, dass diese Version der Reise für viele beschwerlicher ist, als die mit dem Baum, besonders wenn es um das Erkennen des Tieres geht.
Ich denke, dass dies äußerst logisch ist, weil man im Spiegel das Tier "nur" sehen kann, während man im Baum das Tier auch noch erfühlen kann (z.B. ob es Fell hat, ob es groß ist usw), was das Erkennen wesentlich erleichtert.