Tipps zur Visualisierung

Bei Pentagramm- und Hexagramm-Meditationen - ebenso wie bei spirituellen Reisen - spielen die bildliche Vorstellung der verschiedenen Zeichen schon eine wichtige Rolle.
Wenn es dir also schwer fällt, dir ein Zeichen vorzustellen, können folgende Tipps Hilfe bringen.

- Fang anfangs mit einem einfachen Zeichen an, ein Kreis, ein Dreieck oder vielleicht ein Quadrat.
- Zeichne den Kreis oder die sonstigen Zeichen erst einmal auf ein Blatt Papier vor, damit du es mit deinen physischen Augen wahrnehmen kannst. Siehst du ein solches längere Zeit an, "brennt" es sich ja auf der Retina ein. Dies kann helfen die Visualisierung festzuhalten.
- Visualisierung ist an sich kein besonders gutes Wort, um zu erklären, was hier wirklich vor sich geht. Viele Menschen fühlen den Kreis oder andere Zeichen als Teil ihrer Energie, anstatt ihn vor ihrem geistigen Auge zu sehen. Auch dies ist vollkommen ausreichend. Was zählt ist, dass man sich des Zeichens bewusst ist.
- Die Form des Zeichen zählt schon. Nimmt das Zeichen allerdings eine andere Farbe (z.B. rot anstatt weiß), ein Element (mir passiert es, dass ein Schutzzeichen, das ich mit weißer Energie aufgesetzt habe, das Feuerelement annimmt), eine andere Konsistenz (es kommt vor, dass sich das Zeichen wie eine feste Mauer anfühlt, wenn man es anfangs auch nur mit sanften Schwingungen aufgesetzt hat) oder aber eine sonstige Veränderung (z.B. zwei Linien statt einer) an, so versuche nicht, dies zu ändern.
Beobachte es, halte es vielleicht auch in einem Heft fest, um deine eigenen Lehren aus diesen Veränderungen ziehen zu können. Wenn solche Veränderungen vorkommen, nimmt dein verändertes Bewusstsein es auf, nur selten ist es dein Gehirn das dir Streiche spielt.
Diese Wahrnehmungen haben einen Grund: Sie zeigen, dass du Informationen aufnimmst, und nicht unbedingt deine eigenen Ideen in solche Zeichen hineinprojizierst. Solche Erfahrungen sind ein guter Anfang für spätere spirituelle Reisen.
- Wie du das Zeichen aufsetzt, ist egal. Einige visualisieren es, als würde es Strich für Strich mit Kreide gezogen werden, andere wiederum erspüren es als kleiner Punkt in ihrer Mitte welches sich dann zum Zeichen vergrößert, bis es sie wie vorhergesehen umschließt.
Eine dritte Möglichkeit ist es, das Zeichen gleich im Ganzen wahrzunehmen, genau wo und wie man es sich vorstellen möchte. Versuche die verschiedenen Methoden um herauszufinden, welche für dich am besten funktioniert. Dasselbe zählt übrigens auch beim "Abbau" des Zeichens am Ende der Meditation.

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