Ailuromantie (Zeichenkunde)

oder Zeichenkunde, die auf Voraussagen durch Katzen beruht

Auf diese Weise entstand die Ailuromantie als Zeichenkunde, die auf Katzen beruht. Einige Zeichen reichen weit in die Antike zurück, aber sie halten sich trotz der Veränderungen, denen sie unterworfen wurden. Bis heute sind einige erhalten geblieben, die in unserem kollektiven Gedächtnis fest verwurzelt sind, aber heute nur noch als Aberglaube gelten. Aber hängen Wahrheit und Wirklichkeit nicht vom Wert und von der Glaubwürdigkeit ab, die den Dingen beigemessen wird? Etwas, das für einen Menschen als Zeichen gilt, kann für einen anderen als nichts dergleichen gelten. Aber für denjenigen, der daran glaubt, handelt es sich auf jeden Fall um ein Zeichen.

  • Zu den bekanntesten Zeichen zählt der Glaube daran, dass eine schwarze Katze, die einem über den Weg läuft, einen Todesfall oder ein anderes Unglück ankündigt.
  • Ebenfalls bekannt ist die Vorstellung, dass eine Katze, die sich nach der Wäsche mit der Pfote hinterm Ohr putzt, Regen ankündigt.
  • Wenn Ihnen eine unbekannte Katze folgt, die Sie nicht einmal dazu ermutigt haben, soll das einen großen Schatz (oder vielleicht nur den Eingang einer unerwartet großen Geldsumme) ankündigen.
  • Die schwarze Katze, die Pech bringt, wenn Sie einem über den Weg läuft, gilt als äußerst günstiges Zeichen, wenn sie unerwartet im Haus erscheint. Dann bringt sie der Familie, die im Hause wohnt, Glück und Wohlstand.
  • Glück bringt es auch, wenn man eine graue Katze sieht.
  • Da Katzen einen 6. Sinn besitzen und für Veränderungen im Luftdruck und im Wetter besonders empfindlich sind, findet man in der ganzen Welt meteorologische Zeichen, die wie die oben genannte Geschichte mit Katzen zu tun haben.
  • In Europa und den USA, wie auch in China oder Russland, glaubt man das Wetter des nächsten Tages vorhersagen zu können, wenn man eine Katze beobachtet, wie sie sich am Abend vor dem Kamin wäscht und putzt.