Aspekt: Trigon

120 oder 240 Grad

Trigone sind harmonische Aspekte. Sie sind so angenehm und freundlich, dass wir sie kaum bemerken. Genau hier liegt aber auch die große Gefahr: Wir nehmen sie für selbstverständlich und werden nachlässig. Wenn irgendwo Spannungen auftauchen, laden uns die Trigone ein, zu faulenzen und so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung.
Im Grunde fordern uns die gemütlichen, beschaulichen Trigone sogar noch stärker heraus als die Spannungsaspekte. Letztere machen sich aufgrund der Konflikte, die sie symbolisieren, ganz von selbst sehr nachdrücklich bemerkbar, doch niemand käme ohne weiteres auf die Idee, dass auch ein Trigon unter ungünstigen Unmständen nachteilige Auswirkungen haben kann.
Ein Trigon ist das sanfte Sofakissen des Horoskops. Wenn man anderswo Schwierigkeiten hat, ist es gut, einen solchen Zufluchtsort zu haben. Wenn die Bequemlichkeit aber so weit geht, dass die Probleme nicht gelöst, sondern verdrängt werden, hat uns das Trigon gerade wegen seiner wohltätigen Einflüsse in eine Richtung (ver)führt, die letzten Endes von Nachteil ist.

Die eigentlich Interpretation:
Die zwei betreffenden Gestirne ergänzen einander immer und nützen sich gegenseitig. Ihre jeweiligen Eigenschaften harmonieren völlig miteinander und bewirken beim Betreffenden ein Gefühl von Zufriedenheit und Erfüllung. Wenn man von den Qualitäten eines Menschen spricht, bezieht man oft auf die Hinweise eines solchen Aspekts.

Die ergänzende Interpretation:
Solange er nichts daraus macht, haben die Begabungen oder Qualitäten eines Menschen, mag er auch noch so brillant sein, keinen Wert. Die von den Gestirnen im Trigon angezeigten natürlichen Tendenzen weisen keine Spannungen auf und könnten den Betreffenden veranlassen, es sich zu leicht zu machen. Daher könnte er zu Passivität oder gar zu Untätigkeit neigen.

 

Quelle: hachette, div.

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