5 der Schwerter

Kurz: Lebenswege trennen sich. Abfinden mit persönlichem Verlust. Neue Wege gehen.

Die letzten Wolken des Gewitters sind noch am Himmel, zwei Menschen haben sich abgewandt. Der "Sieger" scheint der einzige zu sein, der dem Sturm noch ausgesetzt ist. Dieser Sieg ist kein wirklicher Sieg. Der Person im Vordergrund der Karte ging es hier nur ums Kämpfen. Aber was hat der Kampf gebracht? Sie mögen vordergründig Sieger sein, aber die anderen wenden sich ab, sie wenden sich dem Meer zu und damit ihrer Intuition, der Weisheit ihres Unbewussten. Damit haben sie die Möglichkeit verloren, mit ihnen zu kommunizieren, denn sie hören sie nicht mehr. Wahrhaftig ein Pyrrhussieg.

Wenn sie nur ihren Verstand sprechen lassen, kann es leicht so ausgehen, denn der Verstand verletzt, manchmal so stark, dass es nicht mehr rückgängig zu machen ist. Deswegen fürchten viele Menschen die Auseinandersetzung und verhalten sich lieber so, wie der Mann auf der Karte der vier Schwerter.

Wir haben selten gelernt, uns kreativ mit unseren Mitmenschen auseinanderzusetzen. Wie die meisten Schwertkarten zeigt auch diese Karte die negative Seite des rein Verstand orientierten Menschen. Auf jeder Schwertkarte sind sie allein, auch wenn andere Menschen dargestellt sind, so findet doch keine Interaktion statt. Kämpft man auf diese Art, so kämpft man nur gegen sich selbst. Wenn sie sich mehr in einer der anderen beiden Personen wiederfinden, so sehen sie, dass sie unverletzt aus diesem Kampf gehen. Sie haben ihre Waffen zurückgelassen. Seien sie froh, dass sie die Schwerter los sind, sie haben sich gerade einer viel stärkeren Seite zugewandt.

Aussage: Ich halte einen Moment inne und besinne mich auf meine wahren Stärken.

Interpretation: Erniedrigung, Niederlage,Verlust, Schmach, Eifersucht, Angst, Verrat, Gemeinheit, Phyrrus-Sieg (gewonnen und doch verloren), gemeiner Streich

Umgedrehte Karte: Unerwartete Wendung zu Schlechten