König der Schwerter

Kurz: Sie haben den Kampf gewonnen. Bewahren Sie den Sieg, damit alle einen Nutzen aus der Situation ziehen können.

Der einzige König, der den Betrachter mit offenem Blick konfrontiert. So sitzt er auf seinem Thron, in der rechten Hand das Schwert, die linke Hand ruht auf der Lehne des Thrones. Die Bäume, die beim Buben und beim Ritter noch so bewegt waren, sind zur Ruhe gekommen. Dieser Mann kann mit den Gaben seines Intellektes zielgerichtet umgehen. Er ist sich seiner Macht vollkommen bewusst. Er ist bereit, das Wissen, das er erworben hat, in sein Leben einfließen zu lassen. Er kann es sich leisten, ruhig und gelassen zu sein. Manchem mag er arrogant, kalt und despotisch erscheinen, doch er ist so selbstbewusst, dass ihn die Meinung anderer nicht anfechtet. Dadurch, dass die Lehne seines Thrones noch weiter reicht, als wir erkennen können, zeigt er uns, dass er sich seiner Verbindung zum Göttlichen bewusst ist. Auch das Gelb seiner Krone deutet darauf hin, dass er große Erkenntnis erlangt hat.

Wenn sie diese Karte gezogen haben, seien sie sich bewusst, dass eine solche Haltung auch eine große Kluft zwischen ihnen und ihren Mitmenschen aufbauen kann, aber das werden sie wahrscheinlich schon bemerkt haben.

Jetzt muss es ihnen allein um Weisheit und Wahrheit gehen. Mit dieser Karte sind sie wahrhaft zum König der Schwerter geworden.

Aussage: Ich ruhe in mir selbst. Ich spüre meine Kraft, ich bin mir meines Selbst bewusst.

Interpretation:
als Person: Reifer Mann, Anwalt, entschlussfreudig, redegewandt, intelligent, scharfsinnig, brillant, analytisch, sachlich, gerecht
als Ereignis: Streitlust, Diskussion, juristischer Streit

Umgedrehte Karte:
als Person: schwieriger, komplizierter Mann, berechnend, egozentrisch, bösartig, zynisch, schlecht, sadistisch
als Ereignis: Ausschreitung, Unmenschlichkeit, ruinierender juristischer Streit