11 - Isa

Isa Eis

Lautwert: I Urgermanisch: isa
Gotisch: eis
Altenglisch: is
Nordisch: Ås

Runen-Halbmonat: 28. 11. - 12. 12.

Gottheiten: Verdandi, Skadi, Rindr, Eisriesen

Geschlecht: weiblich

Farbe: weiß

Element: Wasser (Eis)

Schlüsselwörter: · Welteneis
· Antimaterie
· Konzentration
· Ego

Magische Wirkung: · Entwicklung von Konzentration und Willensstärke
· Kontrolle und Bann unerwünschter dynamischer Kräfte
· Integration des ichs innerhalb eines ausgeglichenen multiversellen Systems
· Beherrschung und Kontrolle anderer Wesenheiten

Esoterische Interpretation des Namens:
Urmaterie / Antimaterie

Ideographische Interpretation:
Eiszapfen oder der Urstrom / die Urwelle des Eises aus Niflheimr.


Isa ist jenes Welteneis, das aus Niflheimr fließt. Vereinigt mit dem Feuer aus Muspellheimr, bildet sich daraus die "materielle Welt" im üblichen Sinn (Miðgarðr).
Isa kann in einigen Fällen der prima materia anderer Philosophien gleichgesetzt werden. Die I-Rune stellt die Anziehungskraft, Schwerkraft, Trägheit und Entropie im Multiversum dar.
In der Mythologie entspricht diese Runenkraft den Kräften der hrimðursar (Eisriesen). Isa ist die Stille, das Fehlen jeglicher Schwingung - ein Konzept der germanischen Kosmologie, das ebenso "metaphysisch" ist wie das als "Geist" bezeichnete. Feuer und Eis sind diejenigen Kräfte, die die Welt erschaffen, aber diese Kräfte sind es auch, die jeder Existenz ein Ende bereiten werden. Infloge ihrer zentralisierenden und konzentrierenden Wirkung ist Isa das Symbol des individuellen Ichs. Sie repräsentiert eine Kraft, die das Ich während der belastenden Prüfungen des Einweihungsprozesses zusammenhält, und stellt als solches eine Brücke zwischen den Welten dar.