Runenmeditation 2

Suche dir einen Zeitpunkt, an dem du ungestört bist. Stelle alle störenden Hintergrundgeräusche ab, und mache es dir gemütlich. (Zimmer abdunkeln, Kerzen, Düfte, Musik, etc. je nach belieben)
Setze oder lege dich entspannt hin, dein Runenset (vorzugsweise in einem Beutchelchen untergebracht) an deiner Seite.
Entspanne dich und stimme dich darauf ein, die Runen wahrzunehmen.
Ziehe eine Rune aus dem Beutel (ohne sie anzusehen) und nimm sie in die Hand. Oder lege sie dir auf den Bauch. Oder wo es dir passend erscheint. Du kannst da auch rumprobieren.
Halte die Augen geschlossen und nimm einfach wahr.
Wie fühlt sich die Rune an?
Was will sie dir sagen?
Ist sie warm oder kalt?
Siehst du Farben?
Wie fühlst du dich?
Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf?
Wenn möglich, schreib all das auf oder - noch besser - lass einen Recorder laufen, dann kannst du frei von der Leber weg reden.
Wenn du das Gefühl hast, alles gesagt, gefühlt, wahrgenommen zu haben, kannst du kucken, welche Rune du hattest. So kannst du alle Runen durcharbeiten. Doch selbst ich Ungeduldsmensch würde raten, nicht mehr als zwei Runen pro Sitzung zu nehmen.
Wenn du fertig bist, notiere am besten alles in ein Runentagebuch.
Jetzt kannst du auch mit anderen Beschreibungen vergleichen und so herausfinden, wo für dich die Essenz, der Kern der jeweiligen Rune liegt. Wichtig sind hierbei nicht nur die Gemeinsamkeiten bei den Darstellungen, sondern auch die Unterschiede.