Runenstellen am Körper

Diese Art die Runenenergie in sich aufzunehmen habe ich zum ersten Mal bei Spießberger entdeckt und dann meine eigenen Texte dazugeschrieben. Da ich nur nach dem älteren Futhark praktiziere, habe ich auch die 24 Runen verwendet und diese dann in Dreier und Vierergruppen abwechselnd auf eine Woche eingeteilt. So hatte ich für jeden Tag immer die gleichen Runenstellungen.
Für Anfänger im Bereich der Runen ist es allerdings besser sich für jeden Tag nur eine Rune vorzunehmen, um sich einzig und allein dieser Energie zu widmen.
Ob in alter Zeit auch die Runen mit dem Körper nachgestellt wurden ist ungewiss. Fest steht nur dass sich in dieser Zeit, als wir regelmäßig unsere Übungen machten, alles zum Positiven verändert hat. Man spürt förmlich wie die Energien im Körper pulsieren. Die während der Übung gesprochenen Worte wirken sehr intensiv und werden wie mir scheint magisch verstärkt. Man hat das Gefühl, dass die Rune durch den Körper eine besondere Dynamik bekommt und in der geistigen Welt leichter erkennbar wird.
Unterschiedlich ist auch die Empfindung an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten. So haben wir beispielsweise einmal, zusammen mit Freunden, auf einer Keltenschanze eine Runenmeditation gemacht und waren überwältigt von dem Gefühl, das sich in uns breit machte.
Auch die Übergangszeiten Morgen- und Abenddämmerung sind sehr zu empfehlen. Es sind nicht umsonst die magischen Zeiten. Auch die Kleidung spielt dabei eine Rolle. So sollte man unbedingt Naturfasern tragen und keine synthetischen Stoffe. Wer nicht Gefahr läuft zur Erregung öffentlichen Ärgernisses zu werden, kann die Runen auch ganz ohne Gewand darstellen.
Als Blickrichtung empfehle ich den Norden um mit dem Magnetfeld der Erde in Einklang zu sein und schließlich ist dort auch der Sitz der Götter.
Die Dauer ist je nach Kondition unterschiedlich, aber man sollte auch nicht übertreiben. Wir nehmen uns ca. 3-4 Minuten pro Rune. Wer nicht so lange die Stellung halten kann, sollte früher abbrechen und sich die Rune einfach in leuchtendem Rot vor dem geistigen Auge vorstellen. Das kann man auch noch zu der Runenstellung machen um die Rune noch zusätzlich sich vorzustellen. Manche intonieren das heißt singen auch den Runennamen während der Stellung, aber das bleibt jedem selbst überlassen. Mit dem Singen hab ich es nicht so. Auch war ich noch nicht so sicher wie sich das anhören sollte. Aber die Wirkung war auch ohne den Gesang überwältigend.
Ganz wichtig ist, sich nach der Runenmeditation zu erden um die überschüssige Energie wieder abzuleiten. Das macht man am besten, indem man in die Hocke geht, seine Hände auf die Erde legt und ganz bewusst die Ernergie, die man zuviel angesammelt hat, an die Mutter Erde weitergibt.