Magenkrämpfe

  • Latein: Pimpinella anisum

    andere Bezeichnungen:
    süßer Kümmel, süßer Fenchel, Brotsame, Anis-bibernelle, Änis, Aneis

    Beschreibung:
    Familie der Doldenblütler einjähriges Gewächses mit ungeteilten, rundlich-nierenförmigen, langgestielten unteren Blättern und gespaltenen, kurzgestielten oberen Blättern, das kleine weiße Blüten her­vorbringt.
    Die eirunden kleinen Früchte bestehen aus zwei Teilfrüchten, die bei der Handelsware meist noch zusammenhängen. Jede Teilfrucht zeigt fünf zarte, heller gefärbte Rippen.

    Fundorte:
    Mittelmeer

    Eingenzucht
    April bis Mai
    in leichtem sandigen Boden in sonniger Lage.
    Reihenabstand 30 cm. Sämlinge auf 30 cm Abstand ausdünnen.
    Anis ist sehr anspruchsvoll, er benötigt Sonne, kalkreichen Boden und warmes, mäßig feuchtes Klima.

    Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, Sesquiterpenkohlenwasserstoffe und Monoterpenkohlenstoffe.

    Anwendung und Wirkung:
    Appetit anregend, verdauungsfördernd, blähungstreibend und Krampf lösend bei leichten bis mittleren Magenbeschwerden wirkt Auswurf fördernd bei Husten, gegen Fieber.

    innere Anwendung
    Appetitlosigkeit
    Blähungen
    Darmkrämpfe
    Magenkrämpfe
    Migräne
    Schluckauf
    Schwindel

    äußere Anwendung
    Menstruationsbeschwerden

    Nebenwirkungen:
    Gelegentlich allergische Reaktionen der Haut, der Atemwege und des Gastrointestinaltraktes (funktionelle Einheit von Magen und Darm).

    Beachte:
    Es gibt Allergien gegen Anis und Anethol!


    in der Magie:

    magische Wirkung:
    erweckt die feinstofflichen Energien für magische Handlungen
    Schutz
    Jugend
    Reinigung

    verwendete Pflanzenteile:
    Samen

    magische Anwendung:
    Säckchen

  • Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

    Lat. Hyoscyamus niger

    Beschreibung:
    Das Bilsenkraut ist ein- oder zweijährig und wird bis zu 60 cm hoch. Die Blätter sind länglich und eiförmig und haben gezähnte Buchten. Sie sind fein behaart mit wenigen weißen Haaren. Die Blüten sind trichterförmig und weiß mit dunkelroter Maserung. Manchmal fehlt diese Maserung auch, vor allem bei einjährigen Pflanzen. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober Kapseln, die zahlreiche kleine Samen enthalten.

    Blütezeit:
    Juni bis Oktober

    Sammelzeit:
    Juni bis Oktober

    verwendete Pflanzenteile:
    Blätter, Samen

    weitere Bezeichnungen:
    Appolonienkraut, Becherkraut, Hexenkraut, Hühnertot, Rasewurzel, Schlafkraut, Teufelsauge, Zahnwehkraut, Zigeunerkraut

    Fundorte:
    Am liebsten wächst das Bilsenkraut auf Schutthalden, an Mauern oder Unkrautfluren, also dort, wo der Boden gestört wurde. Der Boden sollte bevorzugt nährstoffreich sein.

    Anwendung:

    innerlich: narkotisierend, hypothetisch
    äußerlich: bei Ohrenschmerzen
    beruhigend
    blutreinigend
    harntreibend
    krampflösend
    schmerzstillend
    Asthma
    Kitzelhusten
    Fieber
    Magenkrämpfe
    Durchfall
    Seekrankheit
    Rheuma
    Krämpfe
    Nervosität
    Schlaflosigkeit
    Schmerzen (Einreibung)

    Nebenwirkungen:
    nur unter ärztlicher Kontrolle

    Inhaltsstoffe: Alkaloide, Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine


    in der Magie

    magische Wirkung:
    Hellsehen
    Weissagen
    Liebeszauber

    verwendete Pflanzenteile:
    ganze Pflanze

    magische Anwendung:
    -

     

    Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; Anderswelt-Verlag; div.

  • Lat. Satureja montana

    Beschreibung:
    Die Bohnenkraut-Arten sind zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen oder Zwergsträucher. Die Stängel sind meist aufrecht. Die Blätter sind lineal bis schmal-lanzettlich, der Blattrand ist ganzrandig oder trägt seichte Zähne. Meist sind die Blätter nicht in Stängel- und Hochblätter differenziert.

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Kraut, Blätter

    Sammelzeit:
    Juni bis August

    Anwendung:
    gegen Blähungen
    bei Husten

    Heilwirkung:
    verdauungsfördernd
    Krampf lösend
    Auswurf fördernd
    Brechreiz
    Darmkrämpfe
    Durchfälle
    Durstlindernd
    Leberprobleme
    Magenkrämpfe

    Aussaat:
    mehrjährig, anspruchslos in der Standortwahl, ähnlich dem Gartenbohnenkraut, durch Teilung vermehrbar.

    Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
    Bildquelle: wikipedia

  • lat. Rubis fruticosus

    Beschreibung
    fünfeckiger, leicht filziger, aufrechter Stengel mit zurückgekrümmten Stacheln. Drei fünfzählige, unten weißfilzige, eiförmige Blätter. Kelch und Krone fünfblättrig, Blüten weiß und rosenrot, in zusammengesetzten Rispen; schwarzbraune, glänzende, kugelförmige Beeren.

    Fundorte:
    Sonnige Abhänge, Waldränder, Wegränder

    Blütezeit:
    Mai - September

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Blätter, Früchte

    Sammelzeit:
    Mai - Juni

    Eigenanbau:
    Die Blätter der Wildpflanzen haben eine stärkere Wirkung. Am besten einen wilden Strauch suchen.

    Inhaltsstoffe:
    Gerbstoffe, Flavonoide, verschiedene organische Säuren, Vitamin C, Spuren von ätherischem Öl, geringe Mengen Inosit.

    Wirkung und Anwendung
    Früchte gegen Hunger Blätter wegen ihres Gerbstoffgehalt bei Durchfall als zusammenziehendes Mittel bei sonstigen Magen- und Darmstörungen Genussmittel (Ersatz für Schwarzen Tee) zusammen mit Himbeerblättern Durchfall
    Durchfall
    Hauterkrankungen
    Erkältungen
    Fieber
    Halsschmerzen
    Heiserkeit
    Magen- und Darmkatarrh
    Magenreizungen
    Mundspülung
    Sodbrennen
    Zahnfleischbluten
    zu viel Magensaft

    Kombination:
    mit Himbeerblättern als Tee

    Info:
    Brombersaft hilft sehr gut gegen Heiserkeit.

     

    Quelle: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
    Bildquelle: pflanzenliebe.de

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