Magie: Schutz

  • Latein
    Mandragora officinalis

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Verwendet wird das blühende Kraut.

    Anwendung:
    Heuschnupfen, Asthma, Schnupfen

    Wichtig!
    Da Alraune berauschend und giftig ist, sollte sie nicht eingenommen werden.


    in der Magie

    magische Wirkung:
    Glück
    Schutz
    Fruchtbarkeit
    Liebe

    verwendete Pflanzenteile:
    Wurzelstock

    magische Anwendung:
    als Amulett

  • Lat. Marrubium vulgare

    Beschreibung:
    Optisch erinnert der Andorn an Taubnesseln und er wird bestimmt auch oft mit Taubnesseln verwechselt.
    Er hat gegen ständige Blätter und darüber sitzen die quirligen weißen Blüten.

    Fundorte:
    Mittelmeerraum, recht selten auf trockenen und mageren Wiesen

    Blütezeitzeit:
    Juni bis August

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Blühendes Kraut

    Sammelzeit:
    Juni bis August

    Inhaltsstoffe:
    Marrubiin (Bitterstoff), ätherisches Öl, Gerbstoffe

    Anwendung:
    innerlich: blutbildend, entzündungshemmend
    Husten
    Chronische Bronchitis
    Magenentzündung
    Gastritis
    Darmentzündung
    Gallenschwäche
    Leberfunktionsschwäche
    Anämie
    Abwehrschwäche
    Steigerung des Immunsystems
    Kreislaufschwäche
    nervöse Herzstörungen
    menstruationsfördernd
    Schwache Menstruation
    Schlecht heilende Wunden
    Geschwüre
    Ekzeme

    in der Magie

    Räuchern:

    Andornkraut wird für Schutz geräuchert und ganz besonders bei der Sommersonnwende verwendet.

  • lat. Angelica archangelica

    weitere Bezeichnungen:
    zahme Angelika, Angolkenwurzel, Argelkleinwurz, Brustwurz, Gartenangelik, Geistwurzel, Heiliggeistwurzel, Giftwürze, Gölk, Ledpfeifenkraut, Luftwurzel, Zahnwurzel

    Beschreibung:
    1-2,5 m hohe, ein- bis zweijährige Pflanze mit kräftigem, hohlem, fein gerilltem Stängel.
    Die Grundblätter werden bis zu 90 cm lang und sind mehrfach in gezackte Teilblättchen gefiedert. Die Stängelblätter sind kleiner und weniger zerteilt, dem Stängel mit breiten Scheinden ansitzend.
    Die Blüten sind grünlich gelb, zwischen Juni und August in großen, kugeligen Dolden mit 20-40 Döldchen.
    Früchte bis etwa 7 mm lang, gerillt.

    Fundorte: an Ufern, auf nassen nährstoffreichen Böden

    Blütezeit:
    Juni - August

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Wurzel

    Sammelzeit:
    Spätherbst oder März - Mai

    Eigenzucht:
    Vermehrung durch Stockteilung.
    Bevorzugt nasse nährstoffreiche Böden.

    Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, organische Säuren, Cumarine, Gerbstoffe, Saccharose, Harz, Xanthotoxin, Imperatorin, Umbelliferon, Bitterstoff

    Heilwirkung:
    abwehrsteigernd
    kraftspendend
    Kreislauf stabilisierend

    innere Anwendung
    Appetitlosigkeit
    Blähungen
    Blutreinigung
    Menstruationsbeschwerden
    Migräne
    Schwindel
    Verdauungsstörungen
    Verstopfungen

    äußere Anwendung
    Gicht
    Neuralgie
    Rheuma

    Überdosierung:
    Bei zu hoher Dosierung können Nervenlähmungen auftreten.

    Achtung!
    Angelika erhöht den Blutzuckerwert und sollte daher von Diabetikern nicht innerlich angewendet werden!!!


    in der Magie

    magische Wirkung:

    Schutz
    Exorzismus


    verwendete Pflanzenteile:
    Wurzel und Früchte

    magische Anwendung:
    Elixier

    Räuchern:
    Diese Wurzel wird vor allem zum Schutz vor schwarzer Magie und zur Austreibung von bösen Geistern verwendet.
    Sie stärkt das Selbstvertrauen und führt uns zu unseren Wurzeln zurück.

  • Latein: Pimpinella anisum

    andere Bezeichnungen:
    süßer Kümmel, süßer Fenchel, Brotsame, Anis-bibernelle, Änis, Aneis

    Beschreibung:
    Familie der Doldenblütler einjähriges Gewächses mit ungeteilten, rundlich-nierenförmigen, langgestielten unteren Blättern und gespaltenen, kurzgestielten oberen Blättern, das kleine weiße Blüten her­vorbringt.
    Die eirunden kleinen Früchte bestehen aus zwei Teilfrüchten, die bei der Handelsware meist noch zusammenhängen. Jede Teilfrucht zeigt fünf zarte, heller gefärbte Rippen.

    Fundorte:
    Mittelmeer

    Eingenzucht
    April bis Mai
    in leichtem sandigen Boden in sonniger Lage.
    Reihenabstand 30 cm. Sämlinge auf 30 cm Abstand ausdünnen.
    Anis ist sehr anspruchsvoll, er benötigt Sonne, kalkreichen Boden und warmes, mäßig feuchtes Klima.

    Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, Sesquiterpenkohlenwasserstoffe und Monoterpenkohlenstoffe.

    Anwendung und Wirkung:
    Appetit anregend, verdauungsfördernd, blähungstreibend und Krampf lösend bei leichten bis mittleren Magenbeschwerden wirkt Auswurf fördernd bei Husten, gegen Fieber.

    innere Anwendung
    Appetitlosigkeit
    Blähungen
    Darmkrämpfe
    Magenkrämpfe
    Migräne
    Schluckauf
    Schwindel

    äußere Anwendung
    Menstruationsbeschwerden

    Nebenwirkungen:
    Gelegentlich allergische Reaktionen der Haut, der Atemwege und des Gastrointestinaltraktes (funktionelle Einheit von Magen und Darm).

    Beachte:
    Es gibt Allergien gegen Anis und Anethol!


    in der Magie:

    magische Wirkung:
    erweckt die feinstofflichen Energien für magische Handlungen
    Schutz
    Jugend
    Reinigung

    verwendete Pflanzenteile:
    Samen

    magische Anwendung:
    Säckchen

  • Lat.Valerina officinalis

    weitere Bezeichnungen:

    Katzentee, Krampfkraut, Brefuß, Stunkwurzel, Ballerjan, Arzneibaldrian, Wormwurzel, Katzenwurzel

    Beschreibung:
    Der Wurzelstock ist kurz, fast abgebissen, höckrig, mit sehr vielen strohhalmdicken graugelben Wurzelfasern besetzt, außen bräunlich, innen weiß, Stengel bis 1,5 m hoch, walzrund gefurcht, röhrig.
    Blätter sämtlich gefiedert, die wurzelständigen sehr langgestielt. die stengelständigen gegenüberstehend.
    Blättchen lanzettförmig sägezähnig, Blüten weißlich in gipfelständigen, rispenartigen Doldentrauben, Krone trichterförmig, fünfspaltig.
    Geruch der frischen Wurzel sehr durchdringend, Wurzelpulver erregt Niesen, Geschmack aromatisch, hinterher bitterlich.

    Blütezeit:
    Juni - Juli

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Wurzel

    Sammelzeit:
    Frühling und Herbst

    Eigenzucht:
    Da das Sammeln der Wurzeln die Pflanze tötet, ist es besser, Baldiran selbst anzubauen. Baldrian mag es sonnig bis halbschattig, feucht, nährstoffreich, tiefgründig. Im Frühljahr in Kistchen gesät, später in Abstand von 40 cm auspflanzen. Ernte erst im zweiten Jahr. Wurzeln bei einer maximalen Hitze von 40°C trocknen, darüber hinaus verliert die Pflanze an Wirkstoffen.

    Anwendung:
    Verwendet wird der Wurzelstock mit Wurzeln.
    innerlich: beruhigend, krampfstillend
    Beruhigung von Nervensystem und Körper

    Nebenwirkungen:
    hat eine berauschende Wirkung auf Katzen

    Zubereitungen:
    Tinktur,Tee.

    Kombination:
    mit Melisse, Johanniskraut bei Herzbeschwerden mit Pfefferminze, Hopfen, Melisse oder Johanniskraut zur Nervenberuhigung


    in der Magie

    magische Wirkung:
    Liebe
    Schlaf
    Reinigung
    Schutz

    verwendete Pflanzenteile:
    Wurzeln

    magische Anwendung:
    in Kissen und Säckchen
    aufgehängt im Haus

    Räuchern:
    Baldrian wird überwiegend zum Geisteraustreiben geräuchert.

     

    Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
    Bildquelle: pflanzenliebe.de

     

  • lat. Artemisia vulgaris

    Beschreibung :
    Wurzel kegelförmig, etwas runzlig, mit vielfältigen, gelblich- weißen langen Fasern, außen braun, innen weiß. Stengel oft dunkelrot, ästig, 0,5 - 1,5 m hoch, Blätter oberhalb grün und kahl, unterhalb weißfilzig, die wurzelständigen mit herzförmigen Zähnen. Eiförmige, fast kuglige Blütenköpfchen mit gelblichen oder rötlichen Blütchen.

    Fundorte:
    Wegränder, Gebüsch

    Blütezeit
    Juli - September

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Wurzel

    Sammelzeit:
    im Spätherbst

    Wirkung und Anwendung:
    als Extrakt oder Pulver bei Epilepsie. das Zentralnervensystem anregende Wirkung harn- und schweißtreibend.

    Zubereitung:
    Wurzelpulver wird vor dem erwarteten Anfall tee- bis esslöffelweise in heißem Malzkaffee oder Schokolade gegeben.


    in der Magie:

    magische Wirkung:

    Schutz auf Reisen Visionen
    prophetische Träume

    verwendete Pflanzenteile:
    Wurzelstock und Blätter

    magische Anwendung:
    Säckchen

    Räuchern:
    Beifuß ist eine der ältesten Ritualpflanzen unserer Gegend.
    Das Räuchern mit Beifuß geht bis in keltisch-germanische Zeit zurück. Man war der Meinung, dass er böse Geister vertreibt. Zur Sommersonnwende wirft man ihn ins Feuer, um alles Übel loszuwerden.
    Da die Pflanze den alten Germanen heilig war, wurde sie in christlicher Zeit als Hexenkraut verteufelt. Heute wird dieses kraftvolle Kraut zum Schutz und zur Förderung der Hellsichtigkeit geräuchert.

     

    Quellen: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; anderswelt-Verlag div.
    Bildquelle: pflanzenliebe.de

  • hier: Rot-Buche

    Lat.: Fagus sylvatica

    Beschreibung:
    30-50 m hoher Laubbaum, dessen Stamm glatt und silbergrau ist.
    Die Blätter sind eiförmig mit welligen Rändern, auf der Oberseite glänzend. Eingeschlechtliche Blüten zu vielen, in lang festielten, hängenden, kugeligen Knäulen

    Fundorte:
    Wälder, Parkanlagen.

    Blütezeit:
    April - Mai

    gebräuchliche Teile:
    junge Blätter, Öl aus den Früchten (Bucheckern)

    Sammelzeit:
    Mai - Juni

    Eigenzucht:
    Feuchte, nährstoffreiche und tiefgründige Lehmböden sind bevorzugt. Sandige Böden und solche mit Grundwasserschwankungen sind ungeeignet.

    Heilwirkung:
    antibakteriell, hustenstillend, schleimlösend, Bei Darmbeschwerden, Fieber, Geschwüre, Gicht, Hauterkrankungen, Magensübersäuerung, Rheuma, Wunden, Zahnschmerzen

    Inhaltsstoffe:
    Blätter: Vitamin C, Flavonoide, organische Säuren, Mineralstoffe
    Samen: Öl mit 90 % ungesättigten Fettsäuren, Proteine, Oxalsäure

    Achtung!
    Magenschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Benommenheit können nach dem Verzehr von Bucheckern vorkommen.
    Dies lässt sich vermutlich auf die Oxalsäure zurückführen.
    Für Pferde können 300-1.000g Bucheckern tödlich sein
    Schweine vertragen sie recht gut. Das Öl ist unproblematisch.

    Informatives
    Die Blüten werden in der Bachblütentherapie (Beech) verwendet. In Kriegszeiten allgemein bekannt, so gilt das Bucheckernöl heute als Delikatesse, die sehr teuer ist, was mit dem Aufwand zusammenhängt. Ist nicht zum Braten geeignet.


    in der Magie
    Die Buche symbolisiert Schutz und Sicherheit.
    Wer kennt nicht dieses Gefühl der Geborgenheit, wenn man unter der mächtigen Krone einer alten Buche steht. Sie zieht förmlich alle Menschen an, die sich schutzlos ausgeliefert, ängstlich und unsicher fühlen. Wie bei einer Mutter fühlt man sich auch bei ihr geborgen.



    Quellen: z. T. Baum- u. Strauchapotheke, Kosmos

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