Menstruationsbeschwerden

  • lat. Angelica archangelica

    weitere Bezeichnungen:
    zahme Angelika, Angolkenwurzel, Argelkleinwurz, Brustwurz, Gartenangelik, Geistwurzel, Heiliggeistwurzel, Giftwürze, Gölk, Ledpfeifenkraut, Luftwurzel, Zahnwurzel

    Beschreibung:
    1-2,5 m hohe, ein- bis zweijährige Pflanze mit kräftigem, hohlem, fein gerilltem Stängel.
    Die Grundblätter werden bis zu 90 cm lang und sind mehrfach in gezackte Teilblättchen gefiedert. Die Stängelblätter sind kleiner und weniger zerteilt, dem Stängel mit breiten Scheinden ansitzend.
    Die Blüten sind grünlich gelb, zwischen Juni und August in großen, kugeligen Dolden mit 20-40 Döldchen.
    Früchte bis etwa 7 mm lang, gerillt.

    Fundorte: an Ufern, auf nassen nährstoffreichen Böden

    Blütezeit:
    Juni - August

    gebräuchliche Pflanzenteile:
    Wurzel

    Sammelzeit:
    Spätherbst oder März - Mai

    Eigenzucht:
    Vermehrung durch Stockteilung.
    Bevorzugt nasse nährstoffreiche Böden.

    Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, organische Säuren, Cumarine, Gerbstoffe, Saccharose, Harz, Xanthotoxin, Imperatorin, Umbelliferon, Bitterstoff

    Heilwirkung:
    abwehrsteigernd
    kraftspendend
    Kreislauf stabilisierend

    innere Anwendung
    Appetitlosigkeit
    Blähungen
    Blutreinigung
    Menstruationsbeschwerden
    Migräne
    Schwindel
    Verdauungsstörungen
    Verstopfungen

    äußere Anwendung
    Gicht
    Neuralgie
    Rheuma

    Überdosierung:
    Bei zu hoher Dosierung können Nervenlähmungen auftreten.

    Achtung!
    Angelika erhöht den Blutzuckerwert und sollte daher von Diabetikern nicht innerlich angewendet werden!!!


    in der Magie

    magische Wirkung:

    Schutz
    Exorzismus


    verwendete Pflanzenteile:
    Wurzel und Früchte

    magische Anwendung:
    Elixier

    Räuchern:
    Diese Wurzel wird vor allem zum Schutz vor schwarzer Magie und zur Austreibung von bösen Geistern verwendet.
    Sie stärkt das Selbstvertrauen und führt uns zu unseren Wurzeln zurück.

  • Latein: Pimpinella anisum

    andere Bezeichnungen:
    süßer Kümmel, süßer Fenchel, Brotsame, Anis-bibernelle, Änis, Aneis

    Beschreibung:
    Familie der Doldenblütler einjähriges Gewächses mit ungeteilten, rundlich-nierenförmigen, langgestielten unteren Blättern und gespaltenen, kurzgestielten oberen Blättern, das kleine weiße Blüten her­vorbringt.
    Die eirunden kleinen Früchte bestehen aus zwei Teilfrüchten, die bei der Handelsware meist noch zusammenhängen. Jede Teilfrucht zeigt fünf zarte, heller gefärbte Rippen.

    Fundorte:
    Mittelmeer

    Eingenzucht
    April bis Mai
    in leichtem sandigen Boden in sonniger Lage.
    Reihenabstand 30 cm. Sämlinge auf 30 cm Abstand ausdünnen.
    Anis ist sehr anspruchsvoll, er benötigt Sonne, kalkreichen Boden und warmes, mäßig feuchtes Klima.

    Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, Sesquiterpenkohlenwasserstoffe und Monoterpenkohlenstoffe.

    Anwendung und Wirkung:
    Appetit anregend, verdauungsfördernd, blähungstreibend und Krampf lösend bei leichten bis mittleren Magenbeschwerden wirkt Auswurf fördernd bei Husten, gegen Fieber.

    innere Anwendung
    Appetitlosigkeit
    Blähungen
    Darmkrämpfe
    Magenkrämpfe
    Migräne
    Schluckauf
    Schwindel

    äußere Anwendung
    Menstruationsbeschwerden

    Nebenwirkungen:
    Gelegentlich allergische Reaktionen der Haut, der Atemwege und des Gastrointestinaltraktes (funktionelle Einheit von Magen und Darm).

    Beachte:
    Es gibt Allergien gegen Anis und Anethol!


    in der Magie:

    magische Wirkung:
    erweckt die feinstofflichen Energien für magische Handlungen
    Schutz
    Jugend
    Reinigung

    verwendete Pflanzenteile:
    Samen

    magische Anwendung:
    Säckchen

  • Lat. Prunus armeniaca L.

    Beschreibung
    3-6 meter hoch, weiße Blüten, ovale Blätter

    Fundorte klimatisch milde Landstriche

    Blütezeit
    ab etwa März

    Gebräuchlicher Pflanzenteil
    Frucht

    Sammelzeit
    Frucht: Juni bis August

    Anwendung
    Funktionsstörungen der Haut und der Schleimhäute, Menstruationsstörungen, Appetitmangel, Schwangerschaft, Nachtblindheit, Schilddrüsenerkrankungen, Infektionen, Ohrensausen, Blutarmut, Leberzellschäden

    Wirkung
    zusammenziehend, feuchtigkeitsspendend, lindernd, blutreinigend

    Nebenwirkungen
    keine bekannt

    Kombination

    Inhaltsstoffe
    Öl, Zitronensäure, Apfelsäure, Mineralsalze, Vitamin A B C, Zucker, Farbstoff, Phosphor

  • Latein
    Arnica montana, Arnica chamissonis

    weitere Namen:
    Bergwohlverleih, Wundkraut, Fallkraut, Wolfsblume, Enelkraut, Gemsblume, Feuerblume, Johannisblume

    Beschreibung:
    bis 60cm hohe, aromatisch duftende Pflanze mit 1-3 gelborangen blühenden Körben, die außen von Hüllblättern umgeben sind. Im Korbzentrum sitzen Röhrenblüten außen meist Zungenblüten. Blütezeit Mai bis August. Rosettenblätter verkehrt eiförmig, Laubblätter gegenständig, breit eliptisch, nur 1-2 Paare pro Stängel.

    Anwendung:
    Verwendet werden nur die Blüten.

    innerlich:
    verdauungsanregend, erfrischend
    äußerlich:
    entzündungshemmend, schmerzlindernd

    innere Anwendung
    Bedingt anwendbar bei Herz- Kreislaufbeschwerden

    äußere Anwendung
    Bluterguss
    Gicht
    Menstruationsbeschwerden
    Migräne
    Neuralgie
    Rheuma
    Venenentzündung
    Verstauchung
    Verstopfung

    Nebenwirkungen:
    innerlich: bei größeren Mengen schädlich, besser nur äußerlich anwenden Allergien sind möglich

    Zubereitungen:
    Tinktur, Salbe, Tee zum Gurgeln und Umschläge

    Kombination:
    mit Frauenmantel und Enzian bei Quetschungen und Schwellungen

  • Lat. Turnera diffusa, Turnera Aphrodisiaca, Turnera Pringei

    andere Bezeichnungen:
    Spanisch: Oreganillo oder Hierba del Venado

    Beschreibung:
    Damiana ist ein kleiner Strauch, der in Mittelamerika und Mexiko heimisch ist. Die Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, meistens bleibt sie aber unter einem Meter. Seine glänzenden Blätter sind länglich und haben einen gewellten Rand. Sie sind wie Finger angeordnet.

    Sammelzeit:
    Frühjahr

    Wirkung und Anwendung:
    innerlich: entkrampfend, beruhigend
    Aphrodisiakum
    Asthma
    Bauchschmerzen
    Depression
    Erschöpfung
    Gedächtnisprobleme
    Menstruationsbeschwerden
    Müdigkeit
    Nervosität
    stärkt Verdauungsorgane

    Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Terpene, Arbutin, Cineol, Cadinen, Cymol, Pinen, Thymol, Bitterstoff Damianin, Harz, Koffein (im Stengel), Tannin

    Verwendete Pflanzenteile:
    Kraut


    in der Magie:

    Räuchern:

    erotisierend
    stimmungsaufhellend.
    Bei den Indianern wurde es gegen Asthma verwendet.

     

    Quelle: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
    Bildquelle: wikipedia

  • Lat. Anethum graveolens

    andere Bezeichnungen:
    Däll, Gurkenkräutel, Kappernkraut, Till

    Beschreibung:
    Die Stengel des einjährigen Dills werden zur Blütezeit bis zu einem Meter hoch. Die fadendünnen Blätter sind bläulich und zart doppelt gefiedert. Die gelben Blütendolden sind groß aber luftig. Die eigentlichen Blüten sind sehr zierlich. Die gesamte Pflanze riecht deutlich nach Dill. Daran kann man sie auch von anderen Doldenblütlern unterscheiden.

    Verwendete Pflanzenteile:
    Blätter, Samen

    Sammelzeit:
    Juni bis September

    Aussaat
    Sonnige Standorte, warme Böden.
    Aussaat ab April, mit ca. 3-4 wöchigen Folgesätzen.
    Kultur im Topf möglich. Quelle: heilkraeuter.de; div.

    Anwendung:
    gegen Mundgeruch

    Wirkung:
    Krampflösend, Appetit anregend und Verdauungsfördernd
    Appetitlosigkeit
    Blähungen
    Hämorrhoiden
    Magenbeschwerden
    Milchfördernd
    Schlaflosigkeit
    Gebärmutterkrämpfe
    Menstruationsbeschwerden
    Geschwüre

    Zubereitungen:
    Frisches oder getrocknetes Kraut zu Salaten (vor allem Gurkensalat) und Fischsaucen.

     

    Quelle: "Grüne Apotheke" GU Grünwald Jännicke; heilkraeuter.de; div.
    Bildquelle: pflanzenliebe.de

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